{"id":1773,"date":"2013-09-09T18:32:57","date_gmt":"2013-09-09T16:32:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.spd-brensbach.de\/?p=1773"},"modified":"2014-02-21T16:57:48","modified_gmt":"2014-02-21T15:57:48","slug":"susanne-selbert-besucht-den-odenwald","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.spd-brensbach.de\/?p=1773","title":{"rendered":"Susanne Selbert besucht den Odenwald"},"content":{"rendered":"<p>Susanne Selbert, designierte Ministerin f\u00fcr Regionalentwicklung im Schattenkabinett von Thorsten Sch\u00e4fer-G\u00fcmbel, stattete im Gersprenztal dem regionalen Schlachthof in Brensbach und der Firma Biowert einen Informationsbesuch ab. Bei den Gespr\u00e4chen brachte sie die Wichtigkeit der St\u00e4rkung der l\u00e4ndlichen R\u00e4ume zum Ausdruck. \u201eUnter sozialdemokratischer Verantwortung wollen wir aus Respekt vor den Menschen gleichwertige Lebensverh\u00e4ltnisse schaffen, deshalb brauchen wir in Hessen endlich eine Strategie, die die Wirtschaftskraft in den l\u00e4ndlichen R\u00e4umen st\u00e4rkt\u201c, erkl\u00e4rte Selbert, die f\u00fcr die Bereiche L\u00e4ndlicher Raum\/Neuer Hessenplan, Verbraucherschutz, Umwelt und Naturschutz im Kabinett Sch\u00e4fer-G\u00fcmbel verantwortlich sein soll.<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>Gemeinsam mit dem SPD-Landtagskandidaten R\u00fcdiger Holschuh und dem SPD-Bundestagskandidaten Dr. Jens Zimmermann besuchte Selbert zun\u00e4chst den regionalen Schlachthof in Brensbach. Dort wurde sie von dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Bautr\u00e4gergesellschaft, Dr. Michael Reuter, MdL und dem Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Betriebsgesellschaft J\u00fcrgen Walther begr\u00fc\u00dft. Anwesend waren auch der B\u00fcrgermeister der Standortgemeinde Brensbach Hans-Georg Stosiek und der Vorsitzende im Qualit\u00e4tsausschuss der Regionalmarke \u201eEcht Odenwald\u201c, Hans Trumpfheller. Walther berichtete \u00fcber die derzeit laufenden Bem\u00fchungen, mit den G\u00fctesiegeln \u201eEcht Odenwald\u201c und \u201eGepr\u00fcfte Qualit\u00e4t &#8211; Hessen\u201c den Erzeugern und Verbrauchern die Notwendigkeit eines regionalen Schlachthofes deutlich zu machen. Damit k\u00f6nne zum einen der gestiegenen Nachfrage nach regionalen Produkten Rechnung getragen werden. Unter Tierschutzgesichtspunkten sei es au\u00dferdem wichtig, dass die Tiere nicht unn\u00f6tig durch die Gegend gefahren w\u00fcrden und die Schlachtung unter strengsten tierschutzrechtlichen und hygienischen Vorschriften erfolge.<\/p>\n<p>Selbert begr\u00fc\u00dfte diese herausragende Initiative f\u00fcr eine regionale Wertsch\u00f6pfungskette und betonte, dass dies auch dem Wunsch vieler Verbraucher entgegenkomme, die gerade beim Kauf von Fleisch sehr viel Wert auf gute Qualit\u00e4t legen.<\/p>\n<p>Im Anschluss an den Besichtigungs- und Gespr\u00e4chstermin beim Schlachthof besuchte die Gruppe die Firma Biowert, die ebenfalls in Brensbach in einer Anlage den nachwachsenden Rohstoff Gras zu innovativen Produkten und zu \u00d6kostrom verarbeitet. Hier erl\u00e4uterte Herr Eisenhauer von der Firma Biowert die Zielsetzung der Firma, alle Rohstoffe in einem Kreislaufverfahren m\u00f6glichst vollst\u00e4ndig zu verwerten. \u201eHerzst\u00fcck\u201c sei derzeit die weltweit einzigartige Bioraffinerie, welche Wiesengras aus der Region in mehreren Schritten zu innovativen Materialien verarbeitet.<\/p>\n<p>Die Besuchergruppe zeigte sich beeindruckt, wie aus heimischen Gr\u00e4sern sowohl D\u00e4mmstoffe als auch andere Produkte, wie zum Beispiel Gef\u00e4\u00dfe und Planken f\u00fcr Balkon und Terrassen hergestellt werden. Selbert lobte die ressourcenschonende Ausrichtung dieser Fabrikationsst\u00e4tte. Doch nicht nur das umweltschonende Herstellungsverfahren, sondern auch die Produkte zeichnen sich durch weitere positive Aspekte wie z.B. durch gute W\u00e4rmed\u00e4mmwerte, hohen Brandschutz und eine lange Haltbarkeit aus.<\/p>\n<p>In einem anschlie\u00dfenden Gespr\u00e4ch wurde die neue F\u00f6rderperiode der EU-Infrastrukturfonds er\u00f6rtert, von denen der Odenwald in der Vergangenheit profitieren konnte. Mit dem Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Interessengemeinschaft Odenwald (IGO), Thomas Disser, die als Lokale Arbeitsgruppe diese Aufgabe ausf\u00fchrt war man sich schnell einig, dass l\u00e4ndliche R\u00e4ume wie der Odenwaldkreis auch weiterhin Gelder aus den europ\u00e4ischen Programmen wie LEADER, EFRE und ELER erhalten. Selbert unterst\u00fctzte diese Forderung uneingeschr\u00e4nkt und erteilte allen \u00dcberlegungen eine Absage, in Zukunft die Schwerpunkte von F\u00f6rderprogrammen auf Ballungsgebiete zu beschr\u00e4nken.<\/p>\n<p>Selbert, die auch hauptamtliche Kreisbeigeordnete in Kassel-Land ist, unterstrich zum Abschluss ihres Besuches, dass sie sich als Ministerin mit viel Energie f\u00fcr die Belange des l\u00e4ndlichen Raumes einsetzen werde. Gerade auch im Hinblick auf den demografischen Wandel sei es wichtig, in Hessen f\u00fcnfzehn Jahre Zentralisierungspolitik bzw. scheuklappengesteuerte Regionalentwicklung der schwarz-gelben Landesregierung zu beenden. Gemeinsam mit dem SPD Spitzenkandidaten Thorsten Sch\u00e4fer-G\u00fcmbel propagierte sie einen \u201eneuen\u201c Hessenplan, der Hessen wieder zum Zugpferd und sozialen Innovationsmotor der Bundesl\u00e4nder machen soll, so wie es unter fr\u00fcheren erfolgreichen sozialdemokratisch gef\u00fchrten Regierungen der Fall war.<\/p>\n<p>Selbert, selbst eine gestandene Kommunalpolitikerin aus Nordhessen, \u00fcberzeugte bei den Besuchsterminen durch ihren Sachverstand und ihre klare Aussagen hinsichtlich der St\u00e4rkung der kommunalen Selbstverwaltung.<\/p>\n<p>\u201eKommunen ben\u00f6tigen nicht nur eine verl\u00e4ssliche rechtliche und umsetzbare Grundlage f\u00fcr ihre Arbeit, sondern auch die notwendigen Mittel f\u00fcr eine sach- und zeitgerechte Umsetzung. Dies zu \u00e4ndern, sei eine vordringliche Aufgabe der neuen Landesregierung, stellte Frau Selbert fest.\u201c<\/p>\n<p>Mit Blick auf die besuchten Betriebe zeigte sie sich angenehm \u00fcberrascht, dass es in der s\u00fcdhessischen Region viele innovative Firmen gibt, die teilweise mit weltweit einzigartigem Know-How ressourcenschonend produzieren.<\/p>\n<p>\u201eDie neue Landesregierung ist gefordert, dem s\u00fcdhessischen l\u00e4ndlichen Raum zwischen den Metropolregionen den Entwicklungsstellenwert zu geben, den er verdient, um damit das enorme vorhandene Potenzial und vor allem die Identifikation der Menschen mit ihrer Heimat f\u00fcr die regionale Entwicklung zu nutzen. Deshalb sei der kommende Hessenplan durch die Unterst\u00fctzung gerade der immensen Innovationskraft l\u00e4ndlich gepr\u00e4gter R\u00e4ume zu erg\u00e4nzen.\u201c, betonten die SPD- Kandidaten R\u00fcdiger Holschuh und Dr. Jens Zimmermann abschlie\u00dfend.<\/p>\n<p><small>Foto: Rolf Wilkes<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Susanne Selbert, designierte Ministerin f\u00fcr Regionalentwicklung im Schattenkabinett von Thorsten Sch\u00e4fer-G\u00fcmbel, stattete im Gersprenztal dem regionalen Schlachthof in Brensbach und der Firma Biowert einen Informationsbesuch ab. 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