{"id":3242,"date":"2015-03-01T08:00:05","date_gmt":"2015-03-01T06:00:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.spd-brensbach.de\/?p=3242"},"modified":"2015-03-18T12:59:23","modified_gmt":"2015-03-18T10:59:23","slug":"frank-matiaske-steht-fuer-neuanfang-im-kreis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.spd-brensbach.de\/?p=3242","title":{"rendered":"Frank Matiaske steht f\u00fcr Neuanfang im Kreis"},"content":{"rendered":"<p><strong>Klaus-Dieter Schmidt, Ortsvereinsvorsitzender der Brensbacher SPD, sprach mit Frank Matiaske (links), dem Breuberger B\u00fcrgermeister und Landratskandidaten der Odenw\u00e4lder SPD.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Schmidt<\/strong>: Herr Matiaske, bei der Landratswahl am 15. M\u00e4rz 2015 ist der amtierende Landrat Ihr einziger Gegenkandidat. Welche Chancen rechnen Sie sich aus, zum neuen Landrat gew\u00e4hlt zu werden?<br \/>\n<strong>Matiaske<\/strong>: Es ist immer schwer, gegen einen Amtsinhaber zu kandidieren, da er viele Gelegenheiten hat, sich aus seinem Amt heraus den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern zu pr\u00e4sentieren. An meinem Bekanntheitsgrad arbeite ich konsequent. Ich biete in allen Kommunen B\u00fcrgergespr\u00e4che an und bin auch gerade dabei, Haust\u00fcrbesuche durchzuf\u00fchren. Dabei werde ich nat\u00fcrlich nicht alle Menschen im Odenwald erreichen k\u00f6nnen. Der pers\u00f6nliche Kontakt, das gegenseitige Kennenlernen ist mir aber sehr wichtig. Ich bin \u00fcberzeugt, dass die Menschen sp\u00fcren, dass ich es damit ernst meine. Dieses gemeinsame Miteinander sollte die Basis f\u00fcr eine realistische Chance sein, die Wahl zu gewinnen. Antwort auf Ihre Frage: Ja, die Chance ist da, der Wahlausgang wird aber definitiv sehr knapp werden. Ich hoffe deshalb, dass sich viele W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hler an der Wahl beteiligen.<\/p>\n<p><strong>Schmidt<\/strong>: Liegen Ihre Chancen darin, dass der amtierende Landrat in Bezug auf die Vergabe des Standortmarketings immer wieder f\u00fcr Negativ-Schlagzeilen sorgt?<br \/>\n<strong>Matiaske<\/strong>: Das Thema &#8222;Standortmarketing&#8220; zeigt, dass nicht einer alleine seine Vorstellungen &#8222;durchboxen&#8220; kann. Dies ist ein veralteter Politikstil, den die Menschen nicht mehr wollen und auch nicht mehr akzeptieren. Kommunalpolitik wird nur dann erfolgreich sein, wenn alle dahinterstehen. Viele Protagonisten im Odenwaldkreis haben mit dem vorliegenden Konzept gro\u00dfe Probleme, dies wissen wir alle. Ein Landrat muss aber vermitteln und ausgleichen k\u00f6nnen.<br \/>\nGleiches gilt aber auch f\u00fcr viele weitere Themen, die angepackt werden m\u00fcssen: Wir haben k\u00fcrzlich erfahren, dass das Kreiskrankenhaus in finanziellen Schwierigkeiten ist, ebenso das Odenw\u00e4lder Breitbandnetz. Der demographische Wandel stellt uns vor besondere Herausforderungen. Eine Weiterentwicklung des ehemaligen Munitionslagers Hainhaus, das im Besitz der Kreistochter OREG ist, hat beispielsweise in den letzten sechs Jahren nicht stattgefunden. Der ehemalige Landrat Horst Schnur hatte dort die Vision eines &#8222;Parks f\u00fcr gr\u00fcne Technologien&#8220; entwickelt. Eine solche Entwicklung kann aber nur gelingen, wenn sich ein Landrat pers\u00f6nlich um dieses Thema k\u00fcmmert. Ich stehe mit meiner Kandidatur f\u00fcr einen Neuanfang. Ich stehe daf\u00fcr, dass der politische Streit den Odenwaldkreis nicht weiter l\u00e4hmt, sondern genau diese Themen mit ganzer Kraft angepackt werden.<\/p>\n<p><strong>Schmidt<\/strong>: &#8222;Ich trau&#8217;s uns zu&#8220; \u2013 warum dieser Slogan?<br \/>\n<strong>Matiaske<\/strong>: Die CDU-Landtagsabgeordnete Judith Lannert hatte auf ihrer Facebook-Seite gepostet: &#8222;Warum traut er&#8217;s UNS zu? Schafft er es nicht alleine?&#8220;. Genau dieser Satz, auch wenn er nat\u00fcrlich aus politischen Gr\u00fcnden gegen mich gerichtet war, dr\u00fcckt aber voll und ganz mein Politikverst\u00e4ndnis aus: nicht ein Einzelner alleine hat die besten Ideen, sondern wenn die Talente, Kr\u00e4fte und Ideen vieler Menschen zusammenwirken, dann entsteht etwas Gutes. Ich stehe mit meiner Kandidatur deshalb daf\u00fcr, dass wir es wieder schaffen, alle gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Damit bringen wir den Odenwald voran. Dieses gemeinsame Miteinander traue ich uns zu!<\/p>\n<p><strong>Schmidt<\/strong>: Sie wollen eine lebenswerte Gegenwart gestalten und Visionen f\u00fcr den Kreis umsetzen. Was genau meinen Sie damit?<br \/>\n<strong>Matiaske<\/strong>: Fragen Sie einmal junge Menschen, was die Region zu bieten hat. Aber auch immer mehr \u00e4ltere Odenw\u00e4lder machen sich gro\u00dfe Sorgen, weil vieles Vertraute verschwindet. Ich mache dies an einem Beispiel deutlich, das f\u00fcr viele unserer Zentren und Ortsteile steht: In Wald-Amorbach gab es vor einigen Jahren noch drei Gastst\u00e4tten. Nach und nach haben diese geschlossen. Gemeinsam mit engagierten B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern sowie einer EU-F\u00f6rderung aus dem LEADER-Programm haben wir es geschafft, ein Fachwerkhaus im Ortszentrum zu einer Begegnungsst\u00e4tte umzubauen, die heute neben einem ehrenamtlich betriebenen Gasthaus ein regelm\u00e4\u00dfiges Programm f\u00fcr alle Generationen bietet, von den Kleinkindern bis zu den Senioren. Solche Aktivit\u00e4ten brauchen pers\u00f6nliche Unterst\u00fctzung durch einen Amtsinhaber. Dazu muss ich aber auch die Probleme vor Ort kennen. Ein gutes Beispiel hierf\u00fcr ist das gro\u00dfe pers\u00f6nliche Engagement von Horst Schnur, als es damals galt, f\u00fcr die leer stehende Ernst-Ludwig-Klinik in Sandbach einen Betreiber zu finden. Dabei darf man sich auch nicht scheuen, zun\u00e4chst aussichtslose Themen anzugehen. Ich pers\u00f6nlich habe ein Leitmotiv, das lautet: Ich frage nicht, ob es geht, ich frage wie es geht.<\/p>\n<p><strong>Schmidt<\/strong>: Im Jahr 2013 wurden Sie mit einer \u00fcberw\u00e4ltigenden Mehrheit zum B\u00fcrgermeister von Breuberg wiedergew\u00e4hlt. Einen solchen Vertrauensbeweis erh\u00e4lt ein B\u00fcrgermeister nur, wenn seine Verwaltung funktioniert. Wie handhaben Sie das Miteinander bei Ihnen in der Verwaltung?<br \/>\n<strong>Matiaske<\/strong>: Soziale Kompetenzen sind f\u00fcr mich das A und O einer modernen F\u00fchrungskraft. Nachdem ich B\u00fcrgermeister wurde, habe ich deshalb eine Coaching- und eine Mediationsausbildung absolviert. Dies, zusammen mit meinem fachlichen Hintergrund, ich habe Verwaltungsfachangestellter gelernt, bin Dipl.-Verwaltungswirt (FH) und habe an der Universit\u00e4t Kassel meinen Master in &#8222;\u00d6ffentlichem Management&#8220; gemacht, ist eine gute Basis f\u00fcr einen k\u00fcnftigen Landrat. Als B\u00fcrgermeister ist es mir wichtig, Menschen zu bef\u00e4higen, ihr Potenzial zu entfalten. Vertrauen wird nur aufgebaut, wenn auch im gegenseitigen Miteinander konstruktive Kritik m\u00f6glich ist. Wenn ein Fehler passiert \u2013 und Fehler passieren \u2013 dann \u00fcberlegen wir gemeinsam, wie wir das in Zukunft besser machen k\u00f6nnen. Vor allen Dingen muss ein Chef dann aber zu seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stehen und sie nicht \u00f6ffentlich f\u00fcr diese Fehler verantwortlich machen. Zu diesem Miteinander z\u00e4hlt auch der vertrauensvolle Umgang mit dem Personalrat. Unser Personalratsvorsitzender in Breuberg wei\u00df, dass er bei mir kein Blatt vor den Mund nehmen muss. Ganz im Gegenteil, ich erwarte und begr\u00fc\u00dfe diese offene Art. Genau dieser Umgang bringt uns weiter.<\/p>\n<p><strong>Schmidt<\/strong>: Warum sollten die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger des Odenwaldes Sie zu ihrem neuen Landrat w\u00e4hlen?<br \/>\n<strong>Matiaske<\/strong>: Ich stehe f\u00fcr einen Neuanfang in der Kreispolitik und mein Blick ist nach vorne gerichtet. Mit meinem beruflichen, pers\u00f6nlichen und politischen Hintergrund stehe ich auch f\u00fcr eine neue Politikergeneration. Die W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hler haben somit am 15. M\u00e4rz eine echte Wahlm\u00f6glichkeit zwischen zwei sehr unterschiedlichen Kandidaten.<\/p>\n<p><strong>Schmidt<\/strong>: Vielen Dank f\u00fcr das Gespr\u00e4ch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Klaus-Dieter Schmidt, Ortsvereinsvorsitzender der Brensbacher SPD, sprach mit Frank Matiaske (links), dem Breuberger B\u00fcrgermeister und Landratskandidaten der Odenw\u00e4lder SPD. Schmidt: Herr Matiaske, bei der Landratswahl am 15. 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