Gemeindevertretung beschließt nächsten Schritt im Spielplatz-Entwicklungskonzept

Mit einer klaren Mehrheit hat die Brensbacher Gemeindevertretung in ihrer letzten Sitzung den Antrag der SPD-Fraktion zur Umsetzung des Spielplatzentwicklungskonzepts beschlossen. Der Antrag wurde mit 12 Stimmen der SPD gegen die Stimmen von CDU (6) und UWG (5) angenommen. Damit ist ein wichtiger Schritt getan, um die im Konzept vorgesehenen Maßnahmen endlich zur Umsetzung zu bringen.

Im Mittelpunkt des Beschlusses steht der Spielplatz am Gemeindezentrum in Brensbach, der laut Spielplatzentwicklungskonzept als erste Maßnahme priorisiert ist. Der Gemeindevorstand wird nun beauftragt, im Jahr 2026 konkrete Planungen für dessen Aufwertung aufzunehmen. Ziel ist es, zeitnah eine Machbarkeits- und Kostenschätzung vorzulegen, um die notwendigen Investitionen im Haushalt 2027 berücksichtigen zu können.

Bereits im Jahr 2026 sind zudem konkrete Investitionen in die Brensbacher Spielplätze vorgesehen: So soll die Erneuerung der Seilbahn am Spielplatz in Nieder-Kainsbach sowie der Bau eines notwendigen Zaunes umgesetzt werden. Damit wird deutlich, dass das Spielplatzentwicklungskonzept nicht nur geplant, sondern bereits Schritt für Schritt realisiert wird.

„Uns war wichtig, dass das Spielplatzentwicklungskonzept nicht weiter vertagt oder auf die nächste Wahlperiode verschoben wird“, erklärt Christian Senker, Vorsitzender der SPD-Fraktion. „Familien sollen merken, dass es vorangeht. Mit diesem Beschluss und den bereits vorgesehenen Maßnahmen für 2026 schaffen wir die Grundlage, damit aus dem Konzept konkrete Verbesserungen für Kinder werden.“

Ein zentraler Punkt des Antrags ist die Prüfung einer Wasserspielstation am Spielplatz am Gemeindezentrum. Der Standort soll dabei gezielt als Eltern-Kind-Spielplatz weiterentwickelt werden. Deshalb ist vorgesehen, die Wasserspielstation sowohl für Kinder unter drei Jahren (U3) als auch für ältere Kinder (Ü3) zu planen. Damit greift die SPD einen Wunsch auf, der bereits im Spielplatzentwicklungskonzept benannt ist, und konkretisiert ihn für die weitere Planung.

SPD-Fraktionsmitglied Daniela Rug hebt hervor: „Eine Wasserspielstation wäre ein echtes Highlight für Kinder in der Gemeinde Brensbach. Wichtig ist uns, dass nun geprüft wird, ob und wie eine Umsetzung möglich ist. Wir kommen mit diesem Beschluss nun einen entscheidenden Schritt weiter.“

Neben den Maßnahmen in Brensbach sieht das Spielplatzentwicklungskonzept auch eine klare Reihenfolge für die weiteren Standorte vor. Nach dem Spielplatz am Gemeindezentrum soll als nächster Schritt die Neugestaltung des Spielplatzes „Im Eck“ in Wallbach erfolgen.

Anja Marquardt, Vorsitzende des Ausschusses für Sport, Kultur und Soziales, erläutert dazu: „Das Spielplatzentwicklungskonzept gibt uns eine gute und nachvollziehbare Struktur vor. Für Wallbach ist ein Piratenspielplatz vorgesehen, der den Standort deutlich aufwerten und für Kinder besonders attraktiv machen soll. Mit dem jetzigen Beschluss halten wir diese Reihenfolge ein und schaffen Planungssicherheit für die kommenden Jahre.“

Neben der Wasserspielstation sollen am Gemeindezentrum weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität umgesetzt werden, darunter zusätzliche Beschattung durch Baumpflanzungen sowie ergänzende Angebote wie eine Eltern-Kind-Schaukel. Gleichzeitig sieht der Beschluss vor, dass sich der Gemeindevorstand künftig an der im Konzept festgelegten Prioritätenliste orientiert und der Gemeindevertretung jährlich Vorschläge zur weiteren Umsetzung vorlegt. Damit wird ein verbindlicher Fahrplan für die kommenden Jahre geschaffen.

Die SPD-Fraktion betont, dass sie sich einen fraktionsübergreifenden Beschluss gewünscht hätte. Die Abstimmung zeigt jedoch, dass es unterschiedliche Auffassungen über Tempo und Priorität der Umsetzung gibt.

„Für uns zählt vor allem, dass es jetzt losgeht“, so Senker abschließend. „Mit dem Beschluss ist klar: Brensbach setzt das Spielplatzentwicklungskonzept um – Schritt für Schritt, transparent und mit Blick auf die Bedürfnisse von Familien.“

Rainer Müller einstimmig als Bürgermeisterkandidat nominiert – Christian Senker und Daniela Rug führen eine starke Liste in die Kommunalwahl

Die Brensbacher Sozialdemokraten haben in ihrer Versammlung am 10. Dezember 2025 wichtige Weichen für das Kommunalwahljahr 2026 gestellt. Bürgermeister Rainer Müller, dessen erneute Kandidatur bereits bekannt war, wurde einstimmig als Bürgermeisterkandidat der Brensbacher SPD nominiert. Er geht damit am 15. März 2026 erneut ins Rennen um das Amt des Brensbacher Rathauschefs. „Rainer Müller genießt unser volles Vertrauen. Er ist als erfahrener und bodenständiger Bürgermeister über Parteigrenzen hinaus geschätzt. Sein Programm ist überzeugend. Rainer ist motiviert und hat klare Ziele für die Zukunft unserer Gemeinde“, betont der SPD-Vorsitzende Christian Senker.

Neben der Bürgermeisterkandidatur stellte die SPD auch ihre Liste für die Kommunalwahl vor. Unter den insgesamt 22 Kandidatinnen und Kandidaten treten elf Frauen und elf Männer an. Es ist eine ausgewogene Mischung aus erfahrenen und neuen Bewerberinnen und Bewerbern. Dabei sind fast die Hälfte keine Parteimitglieder, engagieren sich jedoch seit vielen Jahren in Vereinen, der Feuerwehr, der Kirche oder anderen sozialen Projekten.

„Diese Verankerung im Ehrenamt macht unsere Liste besonders stark“, erklärt Christian Senker. Die Kandidierenden bringen vielfältige Perspektiven ein – von Sport und Kultur über Elternvertretungen bis hin zu sozialen Initiativen. „Das zeigt, wie breit unser Team in der Gemeinde aufgestellt ist und wie sehr wir auf Zusammenarbeit und Gemeinschaft setzen.“

Angeführt wird die Liste von Christian Senker aus Wersau und Daniela Rug aus Brensbach. Senker ist Vorsitzender des SPD-Ortsvereins und auch Fraktionsvorsitzender der Brensbacher SPD. Der 33-jährige Sozialarbeiter arbeitet hauptberuflich bei der AWO im Odenwaldkreis und ist daneben als Lehrbeauftragter im Studiengang Soziale Arbeit tätig. Als Mitglied in mehreren Vereinen liegt sein ehrenamtlicher Schwerpunkt im Bereich der Kultur – im Verein KleinKunstKneipe Alte Post in Brensbach.

Die 38-jährige Daniela Rug ist Diplom-Verwaltungswirtin und bereits Mitglied der Gemeindevertretung. Sie ist im Ortsbeirat Brensbach aktiv und war zuletzt auch als Schiedsfrau tätig. Als Mutter von zwei Kindern im Kita-Alter engagiert sie sich zudem im Elternbeirat der Kita Brensbach.

Auf Platz drei folgt Reiner Müller aus Nieder-Kainsbach, gefolgt von Anja Marquardt aus Affhöllerbach, Gordon Bock aus Brensbach, Nina Pohl aus Höllerbach, Kirsten Gruber aus Brensbach und Sonja Maurer aus Wersau.

Inhaltlich setzt die SPD klare Schwerpunkte. Man möchte insbesondere Familien stärker in den Vordergrund rücken. Ein zentrales Thema ist die konsequente Umsetzung des Spielplatzkonzepts. Zu den ersten Schritten zählen der Neubau der Seilbahn in Nieder-Kainsbach sowie eine Wasserspielstation in Brensbach.

Die SPD will außerdem die Kitas stärken, das ehemalige Schützenhaus zu einem zeitgemäßen Jugendraum umbauen und die Jugendpflege sichern. Kultur, Vereine und ehrenamtliches Engagement sollen weiter gefördert werden. „Dort, wo Menschen zusammenkommen, wird Demokratie gelebt. Deshalb wollen wir in unsere Hallen und Räume investieren und diese für unsere Vereine auch zukünftig gebührenfrei bereitstellen“, erklärt Christian Senker.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf nachhaltigen Investitionen in Infrastruktur und Brandschutz. Die SPD warnt davor, notwendige Maßnahmen aufzuschieben. „Eine marode Infrastruktur ist nichts anderes als Schulden für die nachkommende Generation. Wir müssen investieren, um unser Gemeinwesen zu stärken“, sagt Daniela Rug, die auch Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss ist. Gleichzeitig sei Transparenz in finanziell angespannten Zeiten unverzichtbar. Gemeinsam mit Bürgermeister Müller will die SPD regelmäßige Bürgerversammlungen durchführen und offen über Finanzlage, Prioritäten und Grenzen kommunaler Möglichkeiten informieren. „Keine falschen Versprechungen – das ist uns wichtig“, betont Rug.

Beim Thema Nachhaltigkeit setzt die SPD auf den Schutz von Wald und Natur sowie die Förderung erneuerbarer Energien – verbunden mit klaren Grenzen: „Wir stehen zu erneuerbaren Energien, aber Windkraft im Wersauer Wald lehnen wir ab“, stellt Christian Senker klar.

Auch eine deutliche Haltung gegen Hass und Hetze gehört für die SPD zum Selbstverständnis. Man will Zusammenhalt stärken und das soziale Miteinander fördern. „Durch transparentes Handeln entkräften wir den Populismus. Unser Gemeinwesen lebt von Respekt, Teilhabe und dem Engagement vieler. Genau das wollen wir unterstützen und ausbauen“, betonen Senker und Rug gemeinsam.

Mit ihrer Liste, einem klaren inhaltlichen Kompass und Rainer Müller als Bürgermeisterkandidat sieht sich die SPD für das Wahljahr 2026 gut gerüstet. „Zukunft gestalten. Gemeinsam. Sozial.“ – unter diesem Motto wollen die Sozialdemokraten Brensbach weiter voranbringen.

Vervollständigt wird die Liste der Brensbacher SPD mit 9. Roger Flath (Höllerbach), 10. Sigrid Völker (Wersau), 11. Frank Zimny (Affhöllerbach), 12. Roya Hamidyar (Nieder-Kainsbach), 13. Daniela Abraham-Grimm (Brensbach), 14. Wilfried Keßler (Brensbach), 15. Torsten Pohl (Höllerbach), 16. Manuel Rug (Brensbach), 17. Hermann Salg (Wersau), 18. Lilith Pohl (Höllerbach), 19. Michael Maurer (Wersau), 20. Sandra Morgenthal (Brensbach), 21. Stephan Zimmermann (Brensbach), 22. Marianne Keßler (Brensbach).

Wasserspielstation soll 2027 kommen – SPD setzt bei der Spielplatz-Entwicklung klare Prioritäten

Die SPD-Fraktion brachte für die Sitzung am 18. Dezember 2025 einen Antrag ein, mit dem die schrittweise Umsetzung des Spielplatzentwicklungskonzepts fortgeführt werden soll. Herzstück ist die Planung einer Wasserspielstation auf dem Spielplatz am Gemeindezentrum, deren Umsetzung für 2027 angestrebt wird.
Gleichzeitig soll der ehemalige Spielplatzstandort in Höllerbach vorerst nicht wiederhergestellt werden. Fachliche wie auch finanzielle Gründe beeinflussten die Entscheidung hierfür.

Ungünstiger Standort und hohe Kosten sprechen gegen die Spielplatzneugestaltung in Höllerbach

Das Spielplatzentwicklungskonzept zeigte bereits 2024 auf, dass die alte Anlage in Höllerbach aus Sicherheitsgründen abgebaut werden musste. Eine komplette Neugestaltung wäre teuer und würde die bestehenden Standortprobleme nicht lösen.
„Die Fläche ist klein und schlecht einsehbar. Vor allem aber liegt sie für viele Familien auf der falschen Straßenseite, so dass die Ortsdurchfahrt trotz Tempo 30 ein Risiko für Kinder bleibt“, erklärt Anja Marquardt als Fraktionsmitglied und Vorsitzende des Ausschusses für Sport, Kultur und Soziales. Da im Ortsteil keine geeignete Alternativfläche zur Verfügung steht, wäre ein Neubau kostspielig und dennoch nicht überzeugend.
„Wenn kaum Geld da ist, müssen wir besonders verantwortungsvoll abwägen, wofür wir es einsetzen. Ein teurer Neubau an einem problematischen Standort wäre aus unserer Sicht kaum zu rechtfertigen“, betont Christian Senker, Fraktionsvorsitzender der SPD.

Der finanzielle Rahmen für 2026 ist bereits ausgeschöpft, laufende Projekte haben deshalb Priorität

Die SPD macht außerdem deutlich, dass die finanzielle Situation 2026 extrem eng sein wird. Die Verwaltung bestätigte der Fraktion, dass an zwei Spielplätzen bereits mehrere dringend notwendige Projekte anstehen: In Nieder-Kainsbach muss ein neuer Zaun gebaut werden. Die SPD-Fraktion unterstützt außerdem die Erneuerung der Seilbahn, so wie es vom Ortsbeirat gewünscht wurde. Auf dem als „rot“ eingestuften Spielplatz in Wallbach sind zudem Maßnahmen zur Standortsicherung vorgesehen.
„Damit ist klar: 2026 wird finanziell kein Spielraum für weitere Spielplatzinvestitionen bestehen“, betont Senker.

Die Wasserspielstation am Gemeindezentrum ist ein Angebot für alle Familien

Trotz enger Finanzlage möchte die SPD ein attraktives Angebot schaffen, das der gesamten Gemeinde zugutekommt. Die Fraktion schlägt daher vor, das im Konzept für Höllerbach vorgesehene Wasserspielgerät am zentral gelegenen Spielplatz am Gemeindezentrum umzusetzen.
„Der Standort ist sicher, gut erreichbar, bietet Parkmöglichkeiten und genug Platz für eine Erweiterung“ so Marquardt. Laut Konzept bestehe dort ohnehin Handlungsbedarf, denn es fehlen U3-Angebote, zudem gibt zu wenige schattige Plätze und zu wenige Aufenthaltsmöglichkeiten.
„Wir nehmen das Spielplatzkonzept ernst – und dazu gehört auch eine Aufwertung des Brensbacher Spielplatzes“, erklärt Daniela Rug. Als Mutter von zwei Kindern im Kita-Alter weiß sie: „Kinder brauchen Räume, die kreatives und gemeinsames Spielen ermöglichen. Eine Wasserspielstation wäre dafür ein attraktives Element und für Familien aus allen Ortsteilen ein echter Mehrwert.“

Die Planung beginnt 2026, die Umsetzung soll 2027 erfolgen

Der Antrag sieht vor, 2026 konkrete Planungen zu erstellen und damit die Basis zu schaffen, um 2027 verbindliche Haushaltsmittel bereitstellen zu können. „Wir gehen den Weg, den sich die Gemeinde leisten kann: kleine, aber wirksame Schritte“, fasst Senker zusammen.
Die SPD zeigt auch Verständnis dafür, dass der Verzicht auf einen Standort emotional sein kann. Wir setzen aber klar auf Nachhaltigkeit und Vernunft. „Es geht darum, mit begrenzten Mitteln das bestmögliche Angebot für unsere Kinder zu schaffen. Der Vorschlag ist ein Kompromiss im Sinne der gesamten Gemeinde“, ergänzt Marquardt abschließend.

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Energie-Autarkie ist unser Ziel – Windkraft im Wersauer Wald lehnen wir ab

Die SPD-Fraktion und Bürgermeister Rainer Müller haben in ihrer gemeinsamen Sitzung am 17. November ihre Position zu den Themen Erneuerbare Energien, Windkraft und dem Wersauer Wald geschärft. „Mit Blick auf die kommenden Jahre möchten wir den Bürgerinnen und Bürgern mitteilen, welche Prioritäten wir beim Klimaschutz und den Erneuerbaren Energien setzen und dass sie sich bei der Umsetzung auf ein umsichtiges Vorgehen der SPD und unseres Bürgermeisters verlassen können“ erklärt Christian Senker, Vorsitzender der SPD-Fraktion.

Die Gemeinde Brensbach soll perspektivisch energieautark werden. Gleichzeitig lehnt die SPD den Bau von Windkraftanlagen im Wersauer Wald ab. „Was zunächst wie ein Widerspruch klingt, folgt einer klaren Strategie: Der Wald ist ein bedeutendes Ökosystem und somit ein zentrales Element unserer Klimaschutzstrategie“ so Senker.

Bürgermeister Müller betont, dass Brensbach bereits wichtige Schritte im Bereich erneuerbarer Energien gegangen ist: „Wir sind Mitglied der Klima-Kommunen Hessen und füllen diese Mitgliedschaft mit Leben. Wir arbeiten an der Konzeption zur kommunalen Wärmeplanung und sind hier in einem Förderprojekt eingebunden. Im Neubaugebiet ‚Am Kirschberg‘ möchten wir Erdwärme einbinden und das neue Dach der Wersauer Sporthalle bietet die Möglichkeit der Installation einer großen PV-Anlage.“

Schon heute deckt die Biogasanlage am Ochsenwiesenweg über 30 Prozent des durchschnittlichen täglichen Strombedarfs der Gemeinde. „Hier sehen wir weiteres Potenzial“, so Müller.

Zur Diskussion über Windkraft im Wersauer Wald sagt Müller: „Der Wald Richtung Groß-Bieberau ist durch den Steinbruch bereits stark beeinträchtigt. Wenn zusätzlich Richtung Bierbach Windräder und die nötigen Zufahrtswege entstehen würden, bliebe kaum noch eine zusammenhängende Waldfläche übrig. Dieser Eingriff wäre aus meiner Sicht zu massiv.“

Zum Thema Wald fasst Gordon Bock als stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Mitglied im Ausschuss für Bauen, Umwelt und Landwirtschaft (ABUL) die Haltung der SPD zusammen: „Der Wald ist keine beliebige Entwicklungsfläche. Er ist auch nicht nur Holzlieferant. Er ist Lebensraum, Klimaschützer und Erholungsort. Wenn wir sagen ‚Natur Natur sein lassen‘, meinen wir das ernst.“

In der laufenden Legislaturperiode hat die Gemeinde bereits 5,18 Hektar Wald aus der Nutzung genommen – ein „Urwald“-Projekt, das auf breite Zustimmung gestoßen ist. „Solche Projekte unterstreichen, welchen Wert der Wald für uns in Brensbach hat“, so Bock.

Im Wersauer Wald liegt zudem ein Trinkwasserschutzgebiet, und große Teile sind als Flora-Fauna-Habitat (FFH-Gebiet) geschützt. Vor diesem Hintergrund lehnt die SPD Brensbach den Bau von bis zu fünf großen Windkraftanlagen dort ab. „Windkraft ist eine wichtige Säule der Energiewende – aber an diesem Standort überwiegen die Nachteile eindeutig“, sagt Senker. „Wir wollen keine Anti-Windkraft-Stimmung erzeugen. Unser Ziel bleibt eine energieautarke Gemeinde.“

Um dieses Ziel zu erreichen, soll aus den bestehenden und geplanten Maßnahmen ein wissenschaftlich begleitetes Gesamtkonzept entstehen. Der Ausschuss für Bauen, Umwelt und Landwirtschaft (ABUL) hat sich fraktionsübergreifend darauf verständigt, dafür eine externe Expertise einzubinden. „Der nächste Schritt ist, Kriterien festzulegen: Wie definieren und messen wir Klimaneutralität?“, erklärt Senker. „Es geht nicht um Symbolpolitik, wir wollen ein tragfähiges Konzept gemeinsam mit allen Fraktionen und der Verwaltung.“

Für Senker steht fest: „Unsere Wälder speichern CO₂, fördern Biodiversität und sind damit selbst Teil der Klimaschutzlösung. Wald- und Klimaschutz gehören zusammen.“ „Unsere Position schafft Klarheit – gerade auch für die Bürgerinnen und Bürger in Wersau“, betonen Müller und Senker abschließend gemeinsam.

Rainer Müller kandidiert erneut – die Brensbacher SPD formiert sich als Team

Der SPD-Ortsverein Brensbach freut sich, dass Bürgermeister Rainer Müller bei der Wahl am 15. März 2026 erneut als Kandidat antritt. Seit fast zwölf Jahren führt er die Gemeinde mit Tatkraft, Bürgernähe und klarer Haltung. „Ich habe große Freude an meinem Beruf und fühle Verantwortung für unsere Gemeinde“, erklärt Müller – und will nun eine dritte Amtszeit gestalten.

Für die Brensbacher SPD ist Müllers Entscheidung ein starkes Signal: Erfahrung und Kompetenz, vereint mit Tatendrang und Motivation, geben unserer Gemeinde Rückenwind.

SPD Brensbach geht geschlossen in die Kommunalwahl

Ortsvereinsvorsitzender Christian Senker betont: „Wir freuen uns sehr über Rainers Kandidatur und werden ihn mit aller Kraft unterstützen. Gleichzeitig möchte ich unsere Liste erneut in die Kommunalwahl führen. Unser Ziel ist es, ein starkes Team aufzustellen – mit erfahrenen Kräften ebenso wie mit neuen, jüngeren Kandidatinnen und Kandidaten.“

Dabei gilt: Parteizugehörigkeit ist keine Voraussetzung. Entscheidend sind soziales Verständnis, Teamgeist und die Motivation, unsere Gemeinde gemeinsam weiter voranzubringen.

Gemeinsam stark im „Team Müller“

Die SPD Brensbach heißt weitere Unterstützerinnen und Unterstützer herzlich willkommen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen – egal ob auf vorderen oder hinteren Listenplätzen. „Wir wollen ein Team von Menschen aufstellen, die sich für Brensbach einsetzen und zusammen mit Rainer Müller die nächsten Jahre gestalten möchten“, erklärt Senker.

Eine kurze E-Mail an christian.senker(at)spd-brensbach.de oder eine WhatsApp an 0178 1756245 zur ersten Kontaktaufnahme genügt.

Die letzten Jahre haben gezeigt: Nörgelei und Dinge gezielt schlechtmachen bringen unsere Gemeinde nicht weiter. Wir setzen deshalb auf Gestalterinnen und Gestalter, die Verantwortung übernehmen, zuhören und etwas bewegen wollen.

Blick nach vorn

Ob Gewerbe- und Baugebiete, Investitionen in die Infrastruktur, die Umsetzung des Spielplatzkonzepts oder neue Räume für Kinder und Jugendliche – Brensbach steht vor wichtigen Entscheidungen. Mit Rainer Müller als Bürgermeisterkandidat und einem starken Team an seiner Seite will die SPD Brensbach begonnene Projekte erfolgreich abschließen und neue Aufgaben motiviert und lösungsorientiert angehen.

Foto: Klaus Mai

Zukunft gestalten. Gemeinsam. Sozial.