Brensbacher SPD informiert sich bei einer Wanderung über Vorhaben in Ortsteilen

Am vergangenen Sonntag trafen sich die Mitglieder der Brensbacher SPD zur Ortsteilwanderung. Bei frühlingshaften Temperaturen und strahlendem Sonnenschein führte die zehn Kilometer lange Route vom Brensbacher Gemeindezentrum über Höllerbach, Wallbach und Affhöllerbach/Kilsbach nach Nieder-Kainsbach.

Unterwegs tauschten sich die Teilnehmer auch über aktuelle kommunale Vorhaben in den einzelnen Ortsteilen aus. Ewald Eifert informierte beim Sportlerheim des SSV Brensbach über die Vorhaben zur Sportplatzerneuerung mit Kunstrasen und Flutlichtmasten. In Höllerbach gingen Bürgermeister Rainer Müller und Ortsvorsteher Folke Müller auf die anstehende Sanierung der Ortsdurchfahrt und die während der Baumaßnahme angedachte Ausweichstrecke für die Anwohner ein. Im Wallbacher Dorfgemeinschaftshaus, neuerdings mit WLAN ausgestattet, machte die Wandergruppe einen Zwischenstopp. In Wallbach informierte Bürgermeister Müller auch über die geplante Löschwasseranlage zur Brandschutzsicherung des Ortsteils. Auf dem weiteren Weg verschaffte sich die Gruppe noch einen Eindruck des momentan leerstehenden Landschulheims des Landkreises Offenbach in Kilsbach. Zuletzt waren hier von 2016 bis 2017 junge Geflüchtete durch die AWO betreut worden. In Nieder-Kainsbach angekommen kehrten die Wanderer im Landgasthaus Reeg ein, um den Tag beim gemeinsamen Abendessen ausklingen zu lassen.

Der Vorstand bedankt sich bei allen Teilnehmern und kündigt an, bei der nächsten Wanderung u.a. im Ortsteil Wersau halt zu machen.

Europa ist die Antwort! – Odenwälder SPD startet in den Europawahlkampf

Der Unterbezirksvorstand der SPD Odenwaldkreis traf sich kürzlich in Brensbach zu einer Kick-off-Veranstaltung zur Europawahl, die am 26. Mai stattfindet. Nachdem der Brensbacher Ortsverein den Auftakt zur Europawahl mit dem Neujahrsempfang begangen hatte, folgte nun der Vorstand der Odenwälder Sozialdemokratie. Natalie Pawlik aus dem Büro des SPD-Fraktionsvorsitzenden im Europaparlament, Udo Bullmann, stellte dazu die Kampagne vor.

Man war sich einig, für ein solidarisches Europa und eine hohe Wahlbeteiligung werben zu wollen und schnell waren erste Veranstaltungen im Gespräch. Natalie Pawlik betonte, dass sich die sozialdemokratischen Vorstellungen in vielen Punkten deutlich von denen der Konservativen unterscheiden. Es lasse sich nicht mit den Vorstellungen eines freiheitlichen und solidarischen Europas vereinen, dass CDU und CSU im Europaparlament in einer Fraktion mit Rechtspopulisten und Europa-Gegnern wie Viktor Orbán zusammenarbeiten.

Es braucht eine starke Sozialdemokratie! Wir freuen uns auf den Wahlkampf!

Europa ist die Antwort! – Volles Haus beim Neujahrsempfang der Brensbacher SPD

Der Neujahrsempfang des SPD-Ortsvereins Brensbach am 3. Februar 2019 stand ganz im Zeichen von Europa. Mit Blick auf die Europawahl am 26. Mai lautete das Motto „Europa ist die Antwort“. Neben dem SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Christian Senker richteten Landrat Frank Matiaske, DGB-Regionssekretär Horst Raupp sowie Bürgermeister Rainer Müller Grußworte an die über 50 Gäste im Alten Rathaus in Brensbach. Für eine Überraschung sorgte Maria Triesethau, die allen Gästen liebevoll gestaltete Glückspilze mit motivierenden Botschaften für das neue Jahr überreichte.

Nach dem traditionellen Sektempfang stellte Christian Senker in seiner Neujahrsansprache heraus, warum Europa die Antwort auf die drängendsten Fragen unserer Zeit ist. Dabei betonte er, die Europäische Union sei die Antwort auf Menschenhass und Faschismus gewesen und forderte Mut zur Erneuerung. „Menschlichkeit, Demokratie, Solidarität, Frieden und Freiheit sind die Werte, für die Europa stehen muss. Aber es braucht mutige Reformen, denn eine Wirtschafts- und Währungsunion allein ist nicht genug. Wir brauchen ein Europa der Solidarität, nicht der Austerität. Wir müssen aufhören die Völker Europas gegeneinander auszuspielen.“

Als Hauptredner folgte DGB-Regionssekretär Horst Raupp (Darmstadt) der Einladung der Brensbacher Sozialdemokraten. Raupp stellte die zentralen Forderungen des DGB für die Europawahl vor und warb für ein soziales und solidarisches Europa mit starken Arbeitnehmerrechten: „Wir müssen Europa sozialer, gerechter und ökologischer machen. Mensch und Umwelt müssen Vorrang haben vor den Profitinteressen von Banken und Konzernen“. Er betonte: „Wer nicht weiß, was für ein enormer zivilisatorischer Fortschritt ein vereintes Europa bedeutet, sollte ein Soldatengrab, das frühere Schlachtfeld von Verdun oder das Vernichtungslager Auschwitz besuchen.“ Abschließend warb Raupp für eine hohe Wahlbeteiligung bei der Europawahl. „Europa darf nicht in die Hände der Marktradikalen und der Rechtspopulisten fallen. Stimmen Sie für ein soziales Europa und gegen den Rechtsruck. Machen Sie Ihr Kreuz dort, wo es garantiert keinen Haken hat.“

Landrat Frank Matiaske ging in seinen Grußworten auf die zukunftsorientierte Kreispolitik ein. Dass der Odenwaldkreis 2018 und 2019 zum ersten Mal seit vielen Jahren ausgeglichene Haushalte vorweisen kann, sei erfreulich. Matiaske betonte die Wichtigkeit des Erhalts des Gesundheitszentrums in kommunaler Hand sowie die Tatsache, dass im Kreis öffentlich geförderter Wohnraum fehlt. Dies sei nicht nur ein Problem des Ballungsraumes. Der Kreis muss deshalb, zusammen mit seinen Städten und Gemeinden, aktiv in diese Diskussion einsteigen. Wie auch für andere Themen gelte hierbei, dass der Odenwaldkreis die Herausforderungen des ländlichen Raums aus eigener Hand angehen muss.

Auch die Kommunalpolitik sollte nicht zu kurz kommen. Im Namen der Brensbacher SPD sprach der Ortsvereinsvorsitzende Sonja Maurer, Sigrid Völker und Maria Triesethau den Dank für deren jahrelanges Engagement in den verschiedenen Gremien der Gemeinde aus. Beim Neujahrsempfang der Gemeinde Brensbach, der zwei Wochen zuvor stattfand, wurden die drei SPD-Frauen mit der goldenen Verdienstmedaille ausgezeichnet. Alle drei setzen sich seit 1993 in der Gemeindevertretung bzw. dem Gemeindevorstand für die Belange der Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Brensbach ein.

Bürgermeister Rainer Müller lobte in seinen Grußworten die SPD-Fraktion in der Brensbacher Gemeindevertretung für deren Einsatz und ging dabei auf die gemeinsam auf den Weg gebrachten Vorhaben ein, wie die Ausweisung eines neuen Baugebiets, den Leitbildprozess, die Innerortsentwicklung mit Leerstands- und Straßenkataster, die Sanierung des Gemeindezentrums und das interkommunale Gewerbegebiet. Mit Blick auf das Ergebnis der Landtagswahl brachte Müller seine Enttäuschung über das starke Ergebnis der AfD zum Ausdruck. Er sprach den Besuchern aus dem Herzen, indem er betonte, dass Brensbach für andere Werte stehe. Die solidarische Hilfsbereitschaft vieler Bürgerinnen und Bürger sowie die offene Herangehensweise in Bezug auf die Unterbringung vieler Geflüchteter seien genauso auszeichnend für Brensbach wie etwa das internationale Engagement von „Wir sind eine Welt e.V.“ oder des „Verschwisterungskomitee – Brensbach/Ezy-sur-Eure“.

Für eine Überraschung sorgte Maria Triesethau, indem sie für die Gäste Glückspilze bereithielt. Diese waren nicht nur individuell und liebevoll gestaltet, sondern enthielten motivierende Botschaften für das neue Jahr. Bei Kaffee und Kuchen war danach noch Zeit für Gespräche in lockerer Atmosphäre.

Hier sind einige Bilder vom Neujahrsempfang. Die Brensbacher SPD bedankt sich bei allen Gästen für den schönen Nachmittag im Alten Rathaus.

Dreimal Gold für SPD-Frauen

Für Ihren langjährigen ehrenamtlichen Einsatz in der Brensbacher Kommunalpolitik wurden Sonja Maurer, Sigrid Völker und Maria Triesethau beim Neujahrsempfang der Gemeinde Brensbach mit der goldenen Verdienstmedaille geehrt.

Alle drei „Werscher“ wurden 1993 zum ersten Mal in die Gemeindevertretung der Gemeinde Brensbach gewählt und prägen seitdem das kommunalpolitische Geschehen und damit das Bild der Gemeinde Brensbach durch ihr überragendes Engagement.
Sonja Maurer (Mitte) war darüber hinaus von 1997 bis 2006 Vorsitzende des Ausschusses für Sport, Kultur und Soziales (SKS) und ist seit 2006 bis heute Mitglied des Gemeindevorstands.
Sigrid Völker (2.v.l.) war durchgehend bis heute für die SPD-Fraktion in der Gemeindevertretung und ist seit 2001 bis heute Mitglied des SKS-Ausschusses. Außerdem war sie von 2001 bis 2011 Mitglied im Ortsbeirat Wersau.
Maria Triesethau (2.v.r.) ist ebenfalls, mit einer Unterbrechung von 2011 bis 2016, bis heute Mitglied der Gemeindevertretung. Von 1993 bis 2001 war sie Mitglied im Ausschuss für Bauen und Landwirtschaft und wechselte von 2001 bis 2011 in den Haupt- und Finanzausschuss. Darüber hinaus war sie von 2001 bis 2016 Mitglied im Ortsbeirat Wersau.

Für ihren treuen Einsatz in der SPD-Fraktion zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Brensbach spricht die Brensbacher SPD ihnen ihren herzlichen Dank aus. Über ihr Engagement in der SPD-Fraktion hinaus, sind Maria Triesethau, Sigrid Völker und Sonja Maurer im Vorstand des Brensbacher Ortsvereins aktiv und lenken somit die Geschicke der Sozialdemokratischen Partei in unserer Gemeinde.

Foto: Torsten Hormel

Resolution gegen übermäßige Belastung durch Windkraft

Nach den Plänen des Regierungspräsidiums Darmstadt sollen im Odenwaldkreis überproportional viele Windenergieanlagen entstehen. Schätzungen prognostizieren, dass bis zu 400 Anlagen gebaut werden könnten. Damit wird der Odenwaldkreis wie kein zweiter Landkreis belastet. Eine derartige Zerstörung unseres Lebensraumes, unserer regionalen Kultur- und Naturlandschaft und die Verunstaltung unseres Landschaftsbildes wollen wir nicht zulassen. Deshalb beantragen wir die Verabschiedung der folgenden Resolution.

Resolution

Die Gemeinde Brensbach weist den aktuell vom Regierungspräsidium Darmstadt der Regionalversammlung vorgelegten Entwurf zum Sachlichen Teilplan Erneuerbare Energien, vor allem aufgrund der überproportionalen Belastung der Städte und Gemeinden im Odenwaldkreis durch Vorrangflächen für Windkraftanlagen auf das Schärfste und unmissverständlich zurück.
Die Gemeinde Brensbach schließt sich der Resolution des Kreistags und der Erklärung der zwölf Bürgermeister des Odenwaldkreises an und fordert das Regierungspräsidium Südhessen ebenfalls dazu auf, den von den Städten und Gemeinden des Odenwaldkreises erarbeiteten Flächennutzungsplan zur Grundlage für die weiteren Windkraft-Planungen zu machen. Er stellt einen vertretbaren Kompromiss zwischen dem als notwendig erachteten Ausbau von Windenergie und dem Schutz von Landschaft und Natur dar.

Vollständigen Antrag lesen

Wir packen an, für unsere Gemeinde.