Jusos setzen sich für professionelle Jugendpflege ein

Ein Hauptaugenmerk richten die Jungsozialisten nach wie vor auf die Jugendpflege im Odenwald. Entsprechend positiv blicken sie nach Brensbach, herrscht dort doch fraktionsübergreifend Einigkeit, die professionelle Jugendpflege zu erhalten.

Breite Zustimmung erfuhr auch die vom Brensbacher Jugendpfleger Klaus Overkamp vorgeschlagene Übergangslösung, der Gemeinde Brensbach bis Ende 2014 mit 30 Monatsstunden erhalten zu bleiben. Gleichzeitig geben die Jusos allerdings zu bedenken, dass baldmöglichst eine dauerhafte Lösung für die Zeit ab Anfang 2015 gefunden werden muss. Nach Ansicht der Jusos wäre eine Kooperation mit der Nachbargemeinde Fränkisch-Crumbach die beste Lösung. Man müsse jetzt alles daransetzen eine qualifizierte Nachfolge für beide Gemeinden zu finden. Auch seien 30 Monatsstunden nur eine „Notlösung“ und für ordentliche Jugendpflege eigentlich zu wenig, so die Jusos. Jedoch kann Klaus Overkamp im Gegensatz zu seiner Nachfolgerin in Fränkisch-Crumbach, die mit 10 Wochenstunden einsteigen wird, auf jahrelange Erfahrung in der Brensbacher Jugendpflege zurückgreifen.
In Fränkisch-Crumbach sähe die Situation allerdings anders aus, denn mit nur 10 Wochenstunden ist es aus Sicht der Jusos nicht möglich eine ordentliche Jugendpflege aufzubauen und neu zu strukturieren. Daher dürfe die jetzige Lösung ebenfalls allerhöchstens eine Übergangsphase sein.

Beide Gemeinden müssten sich nun an einen Tisch setzten um spätestens 2015 zusammen eine nachhaltige Jugendpflege zu ermöglichen. Dabei ist es den Jusos wichtig, eine Vollzeitstelle zu schaffen, die sich die Gemeinden teilen.
Dieser Vorschlag sollte den Gemeinden nicht fremd sein; jahrelang hatte Herr Overkamp für beide Gemeinden gearbeitet.

„Eine Weiterführung der Kooperation zwischen den Gemeinden hat dann auch den Vorteil, besser auf die Vernetzung der Jugendlichen im Gersprenztal, die unter anderem durch die gemeinsame Schulzeit entsteht, eingehen zu können. Ganz davon abgesehen würde es auch kostensparend wirken und die interkommunale Zusammenarbeit stärken. Eine professionelle Jugendpflege gehört zu den wichtigsten Aufgaben einer Gemeinde, auch um eine familien- und kinderfreundliche Umgebung zu schaffen. Dies ist aber nur möglich, wenn die Verantwortlichen das Thema wirklich ernst nehmen und sich von absurden Vorstellungen einer rein ehrenamtlichen Jugendpflege distanzieren. Wir bleiben hier am Ball“, stellt Christian Senker, Vorsitzender der Jusos im Odenwald und Gersprenztal, fest.

SPD ruft zum offensiven Vorgehen gegen Rechtsextremisten auf

Die Bildung einer nationalistischen Gruppierung in einer Nachbargemeinde nahm die SPD-Fraktion zum Anlass, die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Brensbach aufzurufen, mit friedlichen Mitteln ihre Haltung gegen Extremismus deutlich zu machen und öffentlich zu vertreten.

Dazu brachte die SPD-Fraktion am 8. November 2012 eine Resolution „Für Vielfalt, Offenheit, Toleranz und Demokratie“ in die Gemeindevertretung ein, die im Parlament auf breite Zustimmung stieß und schließlich einstimmig verabschiedet wurde.
Politik und Gesellschaft zeigen damit, dass für Nazis ist im Odenwald und im Gersprenztal kein Platz ist!

Aufgrund dieser Entwicklungen erinnert die SPD-Fraktion nochmals daran, wie wichtig eine funktionierende, nachhaltige Jugendpflege vor Ort ist, um Alternativen und Aufklärung gegen rechtsextremes, nationalistisches Gedankengut zu bieten.

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Foto: Reinhard Sandbothe / pixelio

SPD beantragt Einstellung eines Jugendpflegers bzw. einer Jugendpflegerin

Der derzeitige Jugendpfleger der Gemeinde Brensbach wechselt im Sommer nächsten Jahres in den Ruhestand.
Die SPD-Fraktion beantragte daher während der Gemeindevertretersitzung am 8. November 2012, einen Jugendpfleger bzw. eine Jugendpflegerin einzustellen, um die erfolgreiche Arbeit des bisherigen Stelleninhabers fortzusetzen.

Gleichzeitig beantragten wir, mit der Gemeinde Fränkisch-Crumbach abzustimmen, ob die Zusammenarbeit bei der Jugendpflege in der bisherigen Form weitergeführt werden kann.
In Abhängigkeit vom Ausgang der Verhandlungen beantragten wir zudem, im Haushalts- und Stellenplan für das Jahr 2013 eine entsprechende Teil- oder Vollzeitstelle für einen Jugendpfleger bzw. einer Jugendpflegerin vorzusehen.

Die SPD-Fraktion stellte diesen Antrag auch deshalb, weil in den gemeindlichen Gremien und Fraktionen der Grundtenor vorzuherrschen scheint, die bisherige erfolgreiche Jugendarbeit fortsetzen und dafür – trotz Haushaltssicherungskonzept – die notwendigen personellen Voraussetzungen schaffen zu wollen.

In der Gemeindevertretersitzung am 7. Februar 2013 wurde der Antrag einstimmig angenommen. Der bisherige Jugendpfleger wird seine Tätigkeit bis Ende 2014 auf Honorarbasis fortführen. Ab 2015 soll dann eine/ein Nachfolgerin/Nachfolger seine erfolgreiche Arbeit weiterführen.

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Foto: S. Hofschlaeger / pixelio

Wieder ein gelungener Sonntagnachmittag beim Café Olé

Am 21. Oktober wurde von der SPD Brensbach bereits zum dritten Mal ein fröhlicher und unterhaltsamer Nachmittag mit dem Namen „Café Olé“ gestaltet. Der Name soll darauf hinweisen, dass an diesem Nachmittag nicht nur Kaffee und Kuchen (von Brensbacher Hausfrauen selbst gebacken und gespendet!) und weiteren Getränke angeboten werden, sondern auch mit toller Musik und Überraschungen für Stimmung und gute Laune gesorgt wird.
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Kommunaler Schutzschirm — Rettet die hessische Landesregierung ihre Kommunen?

Unstrittig ist die Tatsache, dass die Hessischen Kommunen strukturell unterfinanziert sind und allgemein ein Auseinanderdriften von Einnahmen und Ausgaben festzustellen ist.
Dramatisch verschlechtert hat sich die kommunale Finanzlage auch durch den unberechtigten Eingriff des Landes in den Kommunalen Finanzausgleich (KFA), der Mittel bereitstellt, um die unterschiedliche Leistungsfähigkeit der Kommunen auszugleichen.
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Zukunft gestalten. Gemeinsam. Sozial.