Archiv der Kategorie: Aktuelles

Aktuelle Beiträge

Haushaltsplan 2009 für die Gemeinde Brensbach vorgelegt

Am 22. Januar 2009 wurde von unserem Bürgermeister Hans-Georg Stosiek (SPD) der Haushalt 2009 den Brensbacher Gemeindevertretern vorgelegt. Dieser Haushalt basiert erstmals auf den Grundsätzen der kommunalen Doppik, anstelle der kameralistischen Haushaltsführung. Die Doppik gleicht mehr der Buchführung in der Wirtschaft und soll die tatsächlichen Verhältnisse besser widerspiegeln. Damit soll das kommunale Finanzwesen transparenter werden.

Während der Gemeindevertretersitzung betonte Hans-Georg Stosiek, dass nach dem kameralistischen System „ein ausgeglichener Haushalt vorgelegt“ worden wäre. Da die Doppik unter anderem Abschreibungen für Vermögenswerte enthält, ergibt sich im Vergleich zur alten Buchführung ein zu bilanzierender Fehlbetrag von 440.000 Euro, die es zu erwirtschaften gilt. Durch das Minus wird die Gemeinde allerdings gezwungen, ein Haushaltssicherungskonzept zu erarbeiten und der Kommunalaufsicht vorzulegen. Darin sind konkrete Schritte auszuweisen, wodurch, wie und wann Fehlbeträge ausgeglichen werden. Nach der derzeitigen Planung werden die Schulden der Gemeinde bei ca. 2,5 Millionen Euro liegen – ein Betrag, der sich einerseits auch aus den Investitionen in den innerörtlichen Straßen – und Kindergartenbau erklärt aber auch durch die geplanten Investitionen im Jahr 2009 ergibt. Die vorgelegte Finanzplanung sieht für das Jahr 2009 Investitionen in Höhe von 875.000 Euro vor.
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Bundespräsidentenkandidatin Prof. Dr. Gesine Schwan im Gersprenztal

Großes Interesse zeigten die Bürger am Neujahrsempfang der SPD in Reichelsheim. Mit über 150 Besuchern war die Reichenberghalle gut gefüllt. Viele Bürger wollten die SPD- Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten, Prof. Dr. Gesine Schwan, am Samstag (24.1.) kennenlernen. Auf dem Neujahrsempfang der SPD Odenwald referierte die 65-jährige Politikwissenschaftlerin und ehemalige Präsidentin der Europa- Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) über die politische Situation in Deutschland, die Lage in der Welt und die Zukunft der Volksparteien.

Dafür erntete sie viel Anerkennung und Applaus. Zuvor eröffnete SPD- Landratskandidatin Dr. Erika Ober den Neujahrsempfang und machte deutlich, dass die Herausforderungen der globalen Wirtschaftskrise den Odenwald nicht übergehen werden. Gerade deshalb werden sie und die Kreis- SPD „Anpacken, für den Odenwald“. Einen Ausblick in die Zukunft wagte SPD- Bundestagskandidat Detlev Blitz aus Höchst. Er warb für eine SPD, die kommenden Monate nutzen werde, um im Herbst zur Bundestagswahl verlorenes Vertrauen der Wähler zurückzugewinnen.

SPD Brensbach gratuliert der katholischen Gemeinde Mater Dolorosa

Die SPD Brensbach gratuliert der katholischen Gemeinde Mater Dolorosa zu ihrem 50jährigen Jubiläum. In seiner Predigt im festlichen Gottesdienst am 13. Dezember 2008 hatte Bruder Paulus aus Dieburg Bezug auf die Wurzeln der Gemeinde durch die Heimatvertriebenen genommen und aufgefordert das christliche Bekenntnis offen zu vertreten.
Die SPD wünscht der katholischen Gemeinde mit ihrem Engagement in der Gemeinde Brensbach eine erfolgreiche Zukunft.

Sieben 145 Meter hohe Windkrafträder an der Grenze zu Brensbach?

Dieter Strathe von der Firma juwi schlug den im Lengfelder Feuerwehrhaus versammelten Gemeindevertretern ein ganz konkretes Projekt vor: die Errichtung von sieben Windrädern im Märkerwald zwischen Ober-Klingen und dem Brensbacher Ortsteil Mummenroth. Hierbei würden sicherlich einiges an Waldbeständen sterben müssen.

Für den Standort sind Anlagen des deutschen Herstellers „Enercon“ im Gespräch. Es handelt sich um einen neuen Typ der Zwei-Megawatt-Klasse, sozusagen ein „Rolls Royce“ unter den Windenergieanlagen, vom friesischen Hersteller fürs deutsche Binnenland konzipiert und dort geeignet, bis zu 1250 Haushalte mit Strom zu versorgen.

Vier Millionen Euro kostet das Stück, ist im Gegensatz zum Rolls Royce getriebelos und damit besonders wartungsarm. Die „E 82“ hat einen über 100 Meter hohen Mast, und an der Nabe sind 45 Meter lange Rotorblätter befestigt – macht einen Propellerdurchmesser von 90 Meter. Damit ist der Kölner Dom nur 12 m höher als die jeweils sieben Windräder, besitzt aber dafür nur zwei Türme.