SPD-Fraktion wandert zur Buchwaldhütte

Nach fast zwei Legislaturperioden gemeinsamer ehrenamtlicher Arbeit gönnt sich die SPD-Fraktion eine kurze Auszeit und wandert unter Führung von Edmund Bachmann zur Buchwaldhütte.

Eine Wanderung durch die Natur ist unter der Führung unseres ehemaligen Försters Edmund Bachmann ein ganz besonderes Erlebnis. Die Zeit verfliegt geradezu, wenn er interessante Einzelheiten zu Fauna und Flora, zu Land und Leuten mitteilt und mit feinsinnigem Humor Anekdoten erzählt. Die Mitglieder der SPD-Fraktion empfanden das jedenfalls so, als sie nach einer mehr als zweistündigen Wanderung durch Feld und Flur die idyllisch im Wald gelegene Buchwaldhütte erreichten. Dort hingen bereits Kessel über einer wärmenden Feuerstelle, in denen verschiedene Würstchen und Getränke erhitzt worden waren.

Nach einem kurzweiligen Aufenthalt und bei einsetzendem Schneefall führte Förster Bachmann die sozialdemokratische Wandergruppe in einem Bogen über die Hügelkuppe bei Nonrod schließlich zurück zum Gasthaus „Die Linde“ in Fränkisch-Crumbach, das bei Einbruch der Dunkelheit erreicht wurde. Zusammen mit Freunden ließ die SPD-Fraktion die Winterwanderung dort bei guter Stimmung ausklingen.

Das Bild zeigt einen Teil der SPD-Fraktion zusammen mit Förster Bachmann (3. v.l.) vor der Feuerstelle an der Buchwaldhütte.

Gewinner des Preisrätsels erhalten Buch- und Sachgeschenke

Während des Neujahrsempfangs der Brensbacher Sozialdemokraten wurden die Gewinner des Preisausschreibens gezogen. Sie erhielten Buch- sowie Sachgeschenke.

In der Juli-Ausgabe unserer Zeitschrift „Blickpunkt Brensbach“ wurde auf der Rückseite ein Preisrätsel veröffentlicht, dessen Lösung Ortskenntnisse erforderte. Dennoch gingen so viele richtige Lösungen ein, dass die Gewinner per Los ermittelt werden mussten. Die Teilnehmer mit dem richtigen Lösungswort wurden daher zum Neujahrsempfang eingeladenen und konnten schöne Sachpreise gewinnen. Die Gewinner wurden öffentlich gezogen und die Gewinne unmittelbar übergeben. Gewinner, die nicht anwesend waren, werden noch informiert.

Der erste Preis, ein persönlich signiertes Exemplar des neuen Buchs „Rückspiegel“ von unserem früheren Landrat Horst Schnur sowie eine gute Flasche Rotwein, ging an Margret Wilhelm aus Nieder-Kainsbach. Weitere Preise wurden an Hanna Pachler, Inge Steinmetz, Simone Braun und stellvertretend an Überbringer für Conny Reuter, Arno Kaczmarek und Winfried Hofmann überreicht.

Das Bild von Rolf Wolkes zeigt von links Frank Matiaske, Simone Braun, Oliver Grobeis, Hanna Pachler, Margret Wilhelm und Klaus-Dieter Schmidt.

Brensbacher Sozialdemokraten ehren langjährige Mitglieder

Die Brensbacher Sozialdemokraten ehrten Anfang des Jahres langjährige und verdiente Mitglieder. Der Neujahrsempfang bot dazu einen fröhlichen und würdigen Rahmen.

Ortsvereinsvorsitzender Klaus-Dieter Schmidt bedankte sich bei den langjährigen Mitgliedern für ihre Treue zur SPD und ihren Einsatz in vielen Bereichen. Diese Mitglieder sind für alle Vorbilder und sie ermutigen uns, weiter zu kämpfen für eine soziale und gerechtere Welt.

Geehrt wurde Dieter Lautenschläger für 10-jährige Mitgliedschaft. Er ist bereits 1996 in die SPD eingetreten und war viele Jahre im Vorstand tätig. Seine aktive Mitarbeit und seine konstruktiven Vorschläge machten ihn zu einem beliebten und anerkannten Kollegen. Die schon lange fällige Ehrung wurde hiermit nachgeholt.

Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurde Walter Kriegbaum geehrt. Ehrenbürgermeister Willi Riedel nahm ihn am 1. August 1975 in die SPD auf. Walter war viele Jahre im Ortsbeirat tätig. Er kennt natürlich die Gegebenheiten in Brensbach und die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger. Trotz seines hohen Alters macht er täglich ausgedehnte Spaziergänge.

Heinrich Range ist bereits seit 50 Jahren Mitglied der SPD. Er hat sich innerhalb der SPD stark engagiert. Er war 30 Jahre lang Rechner und Kassierer im Ortsverein Nieder-Kainsbach. Damals wurden die Beiträge noch bar bezahlt und das Kassieren war manchmal recht mühsam. Heinrich Ramge hat auch zehn Jahre lang zusammen mit seiner Frau und anderen Helfern den Schmankerl-Abend in der Dorfklause Affhöllerbach ausgerichtet. Er musste den Neujahrsempfang wegen eines Termins vorzeitig verlassen. Die wohlverdiente Ehrung wird kurzfristig nachgeholt.

Auch Heinz Brust und Adam Reeg, die ebenfalls 50 Jahre in der SPD sind, konnten an diesem Neujahrsempfang nicht teilnehmen. Beide sind treue und angesehene SPD-Mitglieder und haben sich für die SPD und somit für die Bürgerinnen und Bürger jahrelang eingesetzt. Auch ihre Ehrung wird nachgeholt.

Die Ehrungen nahmen Frank Matiaske, Rüdiger Holschuh, Oliver Grobeis und Klaus-Dieter Schmidt vor. Sie überreichten jeweils eine Urkunde und ein Präsent.
Das Bild von Rolf Wilkes zeigt von links: Dieter Lautenschläger, Rüdiger Holschuh, Frank Matiaske, Walter Kriegbaum (sitzend), Rainer Müller, Oliver Grobeis und Klaus-Dieter Schmidt.

Brensbacher SPD beginnt das Jahr fröhlich und mahnt zu Toleranz

Gut besucht und von einem attraktiven Programm geprägt war der Neujahrsempfang des SPD Ortsvereins Brensbach. Humorvolle Beiträge ergänzten nachdenkliche Worte zu aktuellen Geschehnissen und Information gesellte sich zu Unterhaltung.

Bevor Ortsvereinsvorsitzender Klaus-Dieter Schmidt Besucher und Gäste begrüßte, bat er die Anwesenden, sich zum Gedenken an die Opfer der schrecklichen Anschläge in Frankreich zu erheben. Anschließend begrüßte er Bürgermeister Rainer Müller, Exbürgermeister Hans-Georg Stosiek, Ehrenbürgermeister Willi Riedel, den Landtagsabgeordneten Rüdiger Holschuh sowie den Unterbezirksvorsitzenden Oliver Grobeis und den Breuberger Bürgermeister und Landratskandidaten Frank Matiaske. Begrüßt wurde auch die SPD-Delegation aus Fränkisch-Crumbach mit ihrem Vorsitzenden Thomas Wießmann.

Klaus-Dieter Schmidt machte den Charakter der Veranstaltung als fröhliches Beisammensein mit Gesprächen und Unterhaltung durch den „Reinheimer Guggugg“ deutlich. Gleichzeitig mahnte er jedoch, sich nicht von rechtspopulistischen Demagogen einfangen zu lassen, wie sie auch bei den Anführern von PEGIDA zu finden seien. Wohin das führen könne, hätten einige der Anwesenden vor 70 bis 80 Jahren noch erlebt, wie zum Beispiel Helmut Büdinger, der vom Vorsitzenden bei dieser Gelegenheit herzlich begrüßt wurde. Schmidt machte ebenfalls klar, dass Deutschland für alle friedliebenden Personen offen ist, die sich an unsere demokratische Rechtsordnung halten, egal welche Hautfarbe sie haben und unabhängig davon, welcher Religion sie angehören. Er rief auf, sich für mehr Menschlichkeit und für den Frieden einzusetzen.

In seinem Grußwort bedankte sich Bürgermeister Rainer Müller für die Unterstützung, die er in seinem Wahlkampf Anfang 2014 vielfältig erhalten habe. Er kündigte an, sein Versprechen einzulösen und die Bürgerinnen und Bürger zu Versammlungen in den einzelnen Ortsteilen einzuladen, um mit ihnen die Situation in Brensbach zu besprechen, Fragen zu beantworten, Vorschläge und Anregungen entgegenzunehmen. Danach ging Rüdiger Holschuh auf die prekäre Lage in Wiesbaden ein und beschrieb auch die politische Situation hier im Odenwaldkreis.

Anschließend sorgte Jürgen Poth in seinem ersten Teil als „Der Reinheimer Guggugg“ mit Auszügen aus seinem Programm „Die bucklisch Verwandtschaft“ für fröhliche Stimmung. Mit seiner Gitarre stellte er in erfrischend humorvoller Weise im Odenwälder Dialekt einen Teil seiner Verwandtschaft vom Großonkel Kurt bis zur Uroma Hildegard vor.

Landratskandidat Frank Matiaske schilderte in der folgenden Ansprache seinen beruflichen Werdegang: Seine Ausbildung im Breuberger Rathaus, sein Studium als Diplom-Verwaltungswirt und seinen Master-Abschluss im Studiengang „Öffentliches Management“ in Kassel. Seit vielen Jahren ist der erst 48 Jahre alte Frank Matiaske Bürgermeister und leitet mit großem Sachverstand im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern sehr erfolgreich die Geschicke der Stadt Breuberg. Den Dialog mit der Odenwälder Bevölkerung möchte er als Landrat wieder intensivieren, möchte aber auch Gespräche mit den Unternehmen und Gewerbetreibenden nicht vernachlässigen, um Arbeitsplätze zu erhalten und auszubauen. Um den Bevölkerungsrückgang zu stoppen will er den Odenwald für junge Familien attraktiver machen und auch den Älteren ein Leben in der gewohnten Umgebung ermöglichen. Einen Zusammenschluss des Odenwaldkreises mit anderen Landkreisen wird es mit Frank Matiaske nicht geben.

Die anschließende Ehrung langjähriger SPD-Mitglieder und Ziehung der Gewinner des Preisausschreibens aus dem „Blickpunkt Brensbach“ wurden ergänzt durch weitere Liedbeiträge vom „Guggugg“, in denen er seine „bucklische Verwandtschaft“ auf die übliche humorvolle Weise vorstellte.

In seinem Schlusswort bedankte sich Klaus-Dieter Schmidt bei Jürgen Poth für seinen humorvollen und einfühlsamen Auftritt, der vom Publikum begeistert angenommen wurde. Ein großer Dank ging auch an die vielen Helferinnen und Helfer, die mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz diesen schönen Abend erst ermöglicht haben. Als kleines Präsent konnte jeder Besucher ein von Maria Triesethau aus bedrucktem Papier hergestelltes Kästchen mitnehmen. Mit dem darin enthaltenen Glückskäfer und dem passenden Spruch wurde jedem für das neue Jahr alles Gute, Gesundheit und Zufriedenheit gewünscht.

Fotos: Rolf Wilkes

FREI OHNE ANGST – Nous sommes Charlie

Die Morde an den Journalisten und Zeichnern des französischen Satire-Magazins „Charlie Hebdo“ und an weiteren Menschen erschüttern uns. Unser tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen der Opfer. Wir trauern mit ihnen, wir teilen ihre Wut.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zeitschrift wurden getötet, weil sie ihre Grundrechte auf Presse- und Meinungsfreiheit ausübten. Das Attentat galt damit uns allen, die wir frei und demokratisch, friedlich und respektvoll zusammen leben wollen – in einer offenen Gesellschaft, die wir verteidigen!

Wir sind Frauen und Männer, religiöse und nicht-religiöse Menschen:

  • Gemeinsam erklären wir uns solidarisch mit Journalistinnen und Journalisten, mit Künstlerinnen und Künstlern, deren Leben oder Freiheit bedroht sind.
  • Gemeinsam treten wir dem Versuch entgegen, diese grausamen Taten nun als Bestätigung von Ressentiments, etwa gegenüber Flüchtlingen oder gegenüber dem Islam, zu missbrauchen.
  • Gemeinsam und entschlossen treten wir der Angst entgegen – für die freie und offene Gesellschaft.
  • Gemeinsam treten wir dem perfiden Plan von Terroristen entgegen, einen Keil in unsere Gesellschaft zu treiben.

FREI OHNE ANGST. So leben wir – gemeinsam in der offenen Gesellschaft.

Zukunft gestalten. Gemeinsam. Sozial.