„Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie selbst zu gestalten!“ (Willy Brandt)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
liebe Odenwälder!

Ich wünsche Ihnen alles Gute für das neue Jahr, Gesundheit, Zufriedenheit sowie die Erfüllung all Ihrer persönlichen Wünsche und Ziele.

Für mich persönlich beginnen nun spannende Wochen. Am 15. März 2015 ist Landratswahl in unserem schönen Odenwaldkreis. Ich bewerbe mich für dieses wichtige Amt, ich werbe um Ihr Vertrauen.

Der Odenwaldkreis muss wieder zu einer Politik des Vertrauens und der Sachlichkeit zurückfinden. Dafür stehe ich mit meiner Person!
Im Odenwaldkreis muss es wieder gelingen, dass alle an einem Strang ziehen. In unserem Kreis ist es wichtig und unabdingbar, alle einzubeziehen, auch diejenigen, die eine andere Meinung vertreten. Für diese Politik des Miteinanders stehe ich!
Im Odenwaldkreis müssen wieder die Ziele und Visionen im Vordergrund stehen, die uns und unsere Region voranbringen. Das traue ich uns gemeinsam zu!

Ich freue mich auf einen intensiven Austausch mit Ihnen und auf Ihre Ideen und Anregungen.

Herzlichst,

Ihr
Frank Matiaske,
Bürgermeister der Stadt Breuberg
und Landratskandidat im Odenwaldkreis

SPD hofft auf Normalisierung der Beziehungen zu Crumbach und erteilt Verhandlungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit klare Absage

Nachdem sich die Brensbacher Sozialdemokraten über Monate bewusst öffentlich nicht geäußert haben, nehmen sie nun die aktuelle Berichterstattung in der lokalen Presse zum Anlass, ihren Standpunkt zur eventuell geplanten Ansiedlung von Verbrauchermärkten im Gewerbegebiet „In den Schlangenäckern“ im Brensbacher Ortsteil Nieder-Kainsbach darzulegen.

Dabei betonen sie, dass sie sehr an der Rückkehr zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden Fränkisch-Crumbach und Brensbach interessiert sind. Die letzten Verlautbarungen aus Fränkisch-Crumbach, die wieder in einem sachlichen Tonfall gehalten waren, deuten darauf hin, dass dies von Fränkisch-Crumbacher Seite nun auch wieder angestrebt wird. Die Brensbacher SPD hat diese Signale zur Kenntnis genommen und hofft nun auf eine Normalisierung der Beziehungen.

SPD-Fraktionsvorsitzender Reiner Müller stellt in diesem Zusammenhang nochmals klar, dass die Brensbacher SPD keineswegs primär an der Ansiedlung von Verbrauchermärkten im Gewerbegebiet „In den Schlangenäcker“ interessiert ist. Vielmehr wies er selbst bereits im Juni 2013 öffentlich auf die damit einhergehenden Gefahren für die lokalen Gewerbetreibenden hin (siehe Zusammenstellung von Veröffentlichungen). Stattdessen bevorzugt die SPD die Ansiedlung von Unternehmen, die Erwerbsmöglichkeiten für qualifizierte Arbeitskräfte schaffen und die die Gemeinde mit Gewerbesteuerzahlungen finanziell unterstützen. Da jedoch auf absehbare Zeit keine entsprechende Nachfrage zu verzeichnen ist, wurde auch mangels Alternative der Ansiedlung von Verbrauchermärkten zugestimmt. Jedoch war die Bauvoranfrage auf Ansiedlung von Verbrauchermärkten auch nach geltender Rechtslage nicht zu verhindern. Eine andere Entscheidung der Gemeindevertretung wäre rechtlich anfechtbar gewesen. Zudem, so Müller weiter, sei die Art der womöglich anzusiedelnden Verbrauchermärkte übrigens nie konkretisiert worden. Bis heute steht nicht fest, ob ein Lebensmittelmarkt angesiedelt werden soll, obwohl das immer wieder kolportiert wird. Gerüchteweise wurde auch die Ansiedlung eines Drogeriemarktes genannt, der im oberen Gersprenztal fehlt und eine eindeutige Bereicherung darstellen würde.

Dem kürzlich veröffentlichten und mittlerweile relativierten Vorschlag von Fränkisch-Crumbacher Seite, dass unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt werden solle, erteilt Müller eine klare Absage und fordert stattdessen, grundsätzliche demokratische Spielregeln strikt einzuhalten: „Brensbacher Sozialdemokraten werden sich an solchen Gesprächen definitiv nicht beteiligen, Hinterzimmer-Politik wird es mit uns nicht geben“. Gerade bei diesem sensiblen, emotional beladenen Thema sei Transparenz gefragt.

Die Brensbacher SPD sehe auch den Versuch Außenstehender, in die Vermarktung des Gewerbegebietes einzugreifen, mit Sorge. Bei allem Verständnis für die Belange benachbarter Kommunen und deren Bürgern, so der Fraktionsvorsitzende, werden die Brensbacher Sozialdemokraten die Einflussnahme Dritter zu Lasten der Einwohner der Gemeinde Brensbach nicht akzeptieren. Denn die Weiterentwicklung der Gewerbegebiete ist von fundamentaler wirtschaftlicher Bedeutung für die Gemeinde und zentraler Baustein zur nachhaltigen Finanzierung der gemeindlichen Aktivitäten. Zudem verweist Müller auf die lange Historie des Gewerbegebietes, das bereits vor der Kommunalreform 1972 vom damaligen Bürgermeister von Nieder-Kainsbach, Georg Ramge, ausgewiesen wurde; schon damals mit der Zielsetzung Arbeitsplätze zu schaffen und die Finanzkraft der Gemeinde zu stärken.

Jugendpflege – Die Voraussetzungen zur Fortführung sind geschaffen

Der jetzige Jugendpfleger geht Ende 2014 in den Ruhestand. Die Gemeindevertretung stellte mit der Schaffung einer Halbtagsstelle nun die Weichen für die Fortführung der bisher so erfolgreichen Arbeit.

In der letzten „Blickpunkt“-Ausgabe berichteten wir über den hohen Stellenwert der Jugendpflege und die Bemühungen der Brensbacher Sozialdemokraten um deren Weiterführung. Vor dem Hintergrund, dass der Jugendpfleger aus Altersgründen nur noch begrenzte Zeit tätig sein würde, hatte die SPD-Fraktion bereits im September 2012 einen entsprechenden Antrag in die Gemeindevertretung eingebracht.

Aus Verbundenheit zu seiner Tätigkeit und den betroffenen Jugendlichen bot der Jugendpfleger jedoch damals an, seine Arbeit noch bis Ende 2014 in reduzierter Form auf Honorarbasis und ehrenamtlich fortzusetzen. Dieses Angebot fand bei allen gemeindlichen Gremien als Übergangslösung großen Zuspruch, denn es sicherte die Fortsetzung der Jugendarbeit auf hohem Niveau und wurde zudem den damaligen Auflagen zur Haushaltskonsolidierung gerecht.
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Käte Malcomess geht in Ruhestand

Dreizehn Jahre saß Käte Malcomess für die SPD-Fraktion in der Brensbacher Gemeindevertretung. Im Alter von 82 Jahren gibt sie nun ihr Mandat auf und geht in den verdienten politischen Ruhestand.

Nur ungern verabschiedeten die Mitglieder der Gemeindevertretung Käte Malcomess in den politischen Ruhestand, denn mit ihr verlieren sie ein Sprachrohr der älteren Generation und eine Frau, die Dinge gerne kritisch hinterfragt und ihre Standpunkte offen und geradlinig vertritt. Aufgrund dieser Charakterzüge, ihres Sachverstandes und ausgeprägten Pflichtbewusstseins bis ins hohe Alter, wird Käte Malcomess allseits Respekt und große Wertschätzung entgegengebracht.

Gemeindevertretervorsteher Folke Müller, SPD-Fraktionsvorsitzender Reiner Müller und der Vorsitzende der Brensbacher SPD, Klaus-Dieter Schmidt, würdigten in kurzen Ansprachen Malcomess‘ langjährige Tätigkeit zum Wohle der Gemeinde Brensbach. Zum Dank für ihre Verdienste überreichten sie ihr zum Abschied Blumen und kleine Präsente.
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Parlament unterstützt Hebammen aufgrund einer Initiative der SPD

Auf Initiative der SPD-Fraktionen im oberen Gersprenztal verabschiedete das Brensbacher Parlament vor der Sommerpause eine gemeinsame Resolution, mit der Bundesgesundheitsminister, Hermann Gröhe, aufgefordert wird, eine Lösung für die prekäre Situation der Hebammen zu finden.

In einer gemeinsamen Erklärung, die einstimmig verabschiedet wurde, bittet die Gemeindevertretung der Gemeinde Brensbach den Bundesminister für Gesundheit, Herrn Hermann Gröhe, alles in seiner Macht stehende zu tun, um zur Sicherstellung der Versorgung der Bevölkerung mit Leistungen der Geburtshilfe nach Lösungen zu suchen, die es den freiberuflichen Hebammen ermöglicht, weiterhin ihren Beruf auszuüben.
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Zukunft gestalten. Gemeinsam. Sozial.