Bei der Jahreshauptversammlung des SPD Ortsvereins Brensbach am 24. April 2009 hat der bisherige Vorsitzende Dr. Wilfried Bauer gebeten, vom Amt des Ortsvereinsvorsitzenden entbunden zu werden.
Er schlug Klaus-Dieter Schmidt als neuen Ortsvereinsvorsitzenden vor. Bei der anschließenden Wahl wurde dieser einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Zur neuen stellvertretenden Vorsitzenden wurde Maria Triesethau ebenfalls einstimmig gewählt. Wilfried Bauer gehört weiterhin dem erweiterten Vorstand an und wird die SPD nach Kräften unterstützen.
Bei dieser Hauptversammlung wurde ebenfalls beschlossen, im Sommer 2009 wieder ein Grillfest zu veranstalten. Ort und Zeitpunkt dieses Grillfestes werden noch rechtzeitig bekannt gegeben.
Im Rahmen einer feierlichen Gemeindevertreterssitzung am Montag, den 23. März wurde Hans-Georg Stosiek in seine 3. Amtsperiode eingeführt und vereidigt.
Zu der Feierlichkeit im Gemeindezentrum Brensbach konnte Gemeindevertretervorsteher Rainer Müller zahlreiche Ehrengäste begrüßen, unter anderem die Abgeordnete des Hessischen Landtages, Frau Judith Lannert, den Landrat des Odenwaldkreises Herrn Horst Schnur, den 1. Kreisbeigeordneten Herrn Detlev Blitz, den Kreistagsvorsitzenden Herrn Rüdiger Holschuh, viele Bürgermeister aus dem Odenwaldkreis und aus Brensbach den Ehrenbürgermeister Willi Riedel. Hans-Georg Stosiek feierlich ins Amt eingeführt weiterlesen →
Jeder hat es in den Nachrichten verfolgen können: Als Teil der Investitionen zur Konjunkturförderung sollen Gelder in die Kommunen fließen. Dazu haben die Bundesregierung und das Hessische Ministerium für Finanzen ein weiteres Investitionspaket aufgelegt. Hier sollen zusätzlich Investitionen in die Infrastruktur der Kommunen und des Landes ermöglicht werden. Für die Kommunen des Odenwaldkreises stehen 9,3 Millionen Euro zur Verfügung. Unter Berücksichtigung der möglichen Investitionsmittel für die Schulen steht für den Odenwaldkreis ein Gesamtbetrag von 20,7 Millionen Euro zur Verfügung.
Seitens der Gemeinde gilt es nun, durch entsprechende zukunftsorientierte Maßnahmen, dieses Investitionsprogramm so mit Inhalt zu füllen, dass die heimische Wirtschaft davon profitieren kann und die Arbeitsplätze in unserer Region sicher bleiben. Dazu werden zurzeit Projekte ausgearbeitet, für die Zuschüsse beantragt werden können. Da die Durchführung des Programms noch nicht in allen Einzelheiten geklärt ist, kann noch nicht konkret festgelegt werden, was beantragt werden kann. Sicher ist, dass keine Projekte gefördert werden, die entweder eine andere Förderung (z.B. Dorferneuerung) erhalten oder die schon im Finanz- und Haushaltsplan 2009 der Gemeinden vorgesehen sind. Die Gremien der Gemeinde Brensbach werden aber in Kürze eine Liste der möglichen Maßnahmen erstellt haben, damit die Mittel des Investitionsprogramms auch Brensbach erreichen.
Kommt ein gemeinsames Gewerbegebiet mit Fränkisch-Crumbach?
Die südhessischen Gemeinden – darunter auch Brensbach und Fränkisch-Crumbach – sind zurzeit dabei, einen perspektivisch ausgelegten Flächennutzungsplan für die Zukunft zu erarbeiten. Für die Erweiterung der Wohnbauflächen, Mischgebietsflächen und Gewerbegebietsflächen sieht die übergeordnete Regionalplanung für die Gemeinden des oberen Gesprenztales nur ein begrenztes Flächenkontingent vor.
Dies führt dazu, dass das in Fränkisch-Crumbach vorgesehene Gewerbegebiet auf Grund seiner exponierten Hanglage nach Auffassung der Oberen Naturschutzbehörde nicht genehmigungsfähig ist und an den Ufern der Gersprenz keine neuen Bauten mehr genehmigt werden können.
Brensbach könnte eine Gewerbefläche parallel zur alten B 38 bis hin zur Zufahrt Schlachthof ausweisen. Dies wird für die Regionalplanung jedoch für Brensbach allein als flächenmäßig zu groß angesehen. Damit jedoch auch in unserer Region Gewerbe angesiedelt und Arbeitsplätze geschaffen werden können, ist in Absprache mit dem Regierungspräsidium die Möglichkeit gegeben, ein interkommunales Gewerbegebiet – das heißt, ein Gewerbegebiet für zwei Gemeinden – auf der vorgenannten Fläche auszuweisen.
Die kommunalen Gremien der beiden Gemeinden sind zurzeit dabei, diesen Gedanken zu konkretisieren, um über kurz oder lang entsprechende Vereinbarungen treffen zu können. Dabei geht es natürlich auch um die Verteilung von Kosten und Gewerbesteuereinnahmen.
Die im Steinbruch von Groß-Bieberau regelmäßig stattfindenden Sprengungen sind in Wersau nicht nur zu hören sondern auch teils heftig zu spüren. Da die daraus resultierenden Ängste und Sorgen der Bürger ernst genommen werden, hatte die SPD-Fraktion stets, beispielsweise auch im Ortsbeirat Wersau, auf eine Lösung gedrängt. Im Sommer brachte die SPD-Fraktion einen Antrag in die Gemeindevertretung ein, in dem unter anderem permanente Messstationen und ein unabhängiges Verfahren für eine eventuelle Schadensmeldung festgelegt werden sollten. Es war dabei allen Beteiligten klar, dass dies nur in kooperativer Zusammenarbeit mit dem Steinbruchbetreiber realisiert werden kann.
Kürzlich trafen sich die Bürgermeister der Gemeinden Fischbachtal, Groß-Bieberau und Brensbach mit der Geschäftsleitung der OHI zu einem Gespräch am runden Tisch. Dabei wurde festgelegt, dass eine Hotline eingerichtet werden soll, die es den Bürgern ermöglicht, Fragen und Probleme direkt zu klären. Von den Kommunen wird ein neutraler Sachverständiger mit der regelmäßigen Überwachung und Messung der Sprengungen beauftragt.
Des Weiteren ist künftig ein regelmäßiger Informationsaustausch mit dem Steinbruchbetreiber verabredet.
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