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Aktuelle Beiträge

Gutes tun im Gersprenztal – die SPD Brensbach ist dabei!

Die Ehrenamtsagentur des Odenwaldkreises hatte alle Vereine, private Organisationen und interessierte Bürgerinnen und Bürger im Gersprenztal aufgerufen, am 12. September 2015 ehrenamtlich eine Aktion zum Wohl der Allgemeinheit durchzuführen – möglichst mit Nachhaltigkeit. Gutes tun für einen Tag, war das Motto. Der Aufruf war erfolgreich. 28 Aktionen wurden angemeldet: Drei aus Fränkisch-Crumbach, zwölf aus Reichelsheim und dreizehn aus Brensbach.

Auch wir von der SPD Brensbach hatten uns mit einem tollen Projekt gemeldet. Unter dem Titel „Wir erwecken die Dr. Götz-Hütte aus dem Dornröschenschlaf“ hatten wir ehrenamtliche Helfer aufgerufen, die Schutzhütte am Oberwald in Brensbach von Unrat und Gestrüpp zu befreien, kleinere Reparaturen vorzunehmen, die Bank vor der Hütte zu säubern und mit neuer Farbe zu versehen.

Unsere anfängliche Skepsis erwies sich als unbegründet. Insgesamt waren zwölf Helferinnen und Helfer mit Begeisterung und starkem Einsatz bei der Sache. Nicht nur SPD-Mitglieder, auch andere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer waren von dem sinnvollen Tun überzeugt und hatten kräftig mit angepackt. Auch zwei junge Männer aus Eritrea, die als Flüchtlinge seit einiger Zeit in Bad König untergebracht sind, integrierten sich problemlos in die Gruppe halfen unermüdlich und freiwillig mit. Die Arbeiten gingen so zügig voran, dass noch Zeit war, auch die Sitzgruppe bei der Karl-Schäfer-Eiche in der unmittelbaren Nachbarschaft wieder aufzurichten bzw. neu zu setzen.

Als gegen 15 Uhr unser Bürgermeister Rainer Müller die ehrenamtlichen Helfer besuchte war er über das Ergebnis freudig überrascht. Ebenso erging es unserem kurze Zeit später eintreffenden Landrat Frank Matiaske, der – ebenso wie unser Bürgermeister – den fleißigen Helferinnen und Helfern seinen Dank aussprach und sich erfreut zeigte, dass die Brensbacher SPD auch zwei jungen Flüchtlingen an diesem Tag eine sinnvolle Arbeit und vor allem eine offene und freundliche Gemeinschaft geboten hatte. Bei der abendlichen Abschlussfeier in der „Alten Post“ konnten sich die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer untereinander austauschen und bei einer Dia-Show auch die Ergebnisse der anderen Aktionen betrachten.

Es war ein guter Tag. Es herrschte eine gute Stimmung und es hat allen Spaß gemacht. Wir konnten sinnvoll und selbstlos für unsere Gemeinde und deren Bewohner tätig sein. Das ist auch das Motto der Brensbacher SPD. Wir packen an – für unsere Gemeinde.

Nachlese zum Sommerfest der Brensbacher SPD

Die Brensbacher SPD konnte bei ihrem Grillfest am Sonntag, den 19. Juli neben 100 Gästen auch politische Prominenz im schönen Pausenhof der Lindenhofschule begrüßen.

Schon kurz nach 10 Uhr kamen die ersten Brensbacher, die – wie viele andere Gäste auch – die angenehme Atmosphäre und die angebotenen Speisen und Getränke genossen. Getreu dem ausgegebenen Motto: „Politik und Politiker am Grill“ stellten sich aktive und auch bereits pensionierte Politiker bei angeregten Gesprächen den Fragen der Besucher. Der SPD-Vorsitzende Klaus-Dieter Schmidt durfte im Laufe des Tages folgende Ehrengäste begrüßen: unsere ehemaligen Bürgermeister Hans-Georg Stosiek und Willi Riedel mit Frau, den amtierenden Bürgermeister Rainer Müller mit Frau, den 1. Kreisbeigeordneten und stellvertretenden Landrat Oliver Grobeis mit Frau, unseren Landtagsabgeordneten Rüdiger Holschuh mit Frau, unseren künftigen Landrat Frank Matiaske mit Frau und unseren Bundestagsabgeordneten Dr. Jens Zimmermann. So viel politische Prominenz in geballter Form hat der schöne Pausenhof der Lindenhofschule schon lange nicht mehr gesehen. Auch sie langten bei den angebotenen Köstlichkeiten zu und ließen sich auch die leckeren Salate und Kuchen, die von unseren Vereinsmitgliedern selbst hergestellt und gespendet wurden, nicht entgehen. Bei unserem Gemeindevertretervorsteher Folke Müller konnten alle Besucher ein weiteres Talent entdecken: er betätigte sich sehr erfolgreich als Disk Jockey und unterstrich mit sorgfältig ausgesuchter Hintergrundmusik die angenehme Atmosphäre, ohne dadurch die angeregt geführten Gespräche und Diskussionen zu stören.

Zu den Höhepunkten gehörte auch dieses Mal wieder unsere reich bestückte Tombola mit sehr schönen Preisen, die von unseren ortsansässigen Unternehmen und Gewerbetreibenden gespendet wurden. Für diese großzügige Geste bedanken wir uns herzlich. Ein großes Dankeschön gebührt auch den Personen, die mit Salat- und Kuchenspenden dafür sorgten, dass eine Vielzahl an Leckereien zur Auswahl bereit stand. In unseren Dank mit einbeziehen möchten wir auch die vielen Helferinnen und Helfer, die mit ihrem Einsatz dafür sorgten, dass dieses Fest ein voller Erfolg wurde.

Wir alle freuen uns schon auf die nächsten Feste, die von der SPD in Brensbach ausgerichtet werden – hoffentlich wieder bei schönem Wetter.

Frank Matiaske wird neuer Landrat des Odenwaldkreises

Die Brensbacher SPD gratuliert Frank Matiaske sehr herzlich zu seinem Erfolg bei der Wahl zum Landrat des Odenwaldkreises. Mit 58,9 Prozent der gültigen Stimmen setzte er sich deutlich gegen den bisherigen Amtsinhaber durch. Der Breuberger Sozialdemokrat wird sein Amt als neuer Landrat des Odenwaldkreises am 1. September 2015 antreten.

Frank Matiaske hatte in seinem Wahlkampf auf die direkte Konfrontation mit dem amtierenden Landrat verzichtet und stattdessen Sachthemen in den Vordergrund gestellt sowie den Ausgleich gesucht und für einen Neuanfang im Odenwaldkreis plädiert. Dabei brachte er immer wieder zum Ausdruck, dass nur gemeinsame Bemühungen zum Erfolg führen. Die Stärke der Odenwälder Unternehmen mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, der Vereine, Verbände und Organisationen muss dazu genauso zum Tragen gebracht werden, wie auch die Stärke von jedem einzelnen Einwohner im Odenwald.

In seiner Rede nach dem Wahlsieg ergänzte Matiaske dazu: „Wenn viele Menschen im Odenwald, in den Städten und Dörfern viele Dinge gemeinsam tun, die die Region voran bringen, dann können wir das Gesicht des Odenwaldes verändern! Davon bin ich überzeugt! Der Odenwald hat eine Zukunft! An dieser werden wir gemeinsam bauen. Ich trau’s uns zu!“

Das Bild von Rolf Wolkes zeigt von links den Bundestagsabgeordneten Dr. Jens Zimmermann, den neu gewählten Landrat Frank Matiaske mit seiner Gattin Gabi Matiaske, den Unterbezirksvorsitzenden Oliver Grobeis sowie den Landtagsabgeordneten Rüdiger Holschuh.

Frank Matiaske steht für Neuanfang im Kreis

Klaus-Dieter Schmidt, Ortsvereinsvorsitzender der Brensbacher SPD, sprach mit Frank Matiaske (links), dem Breuberger Bürgermeister und Landratskandidaten der Odenwälder SPD.

Schmidt: Herr Matiaske, bei der Landratswahl am 15. März 2015 ist der amtierende Landrat Ihr einziger Gegenkandidat. Welche Chancen rechnen Sie sich aus, zum neuen Landrat gewählt zu werden?
Matiaske: Es ist immer schwer, gegen einen Amtsinhaber zu kandidieren, da er viele Gelegenheiten hat, sich aus seinem Amt heraus den Bürgerinnen und Bürgern zu präsentieren. An meinem Bekanntheitsgrad arbeite ich konsequent. Ich biete in allen Kommunen Bürgergespräche an und bin auch gerade dabei, Haustürbesuche durchzuführen. Dabei werde ich natürlich nicht alle Menschen im Odenwald erreichen können. Der persönliche Kontakt, das gegenseitige Kennenlernen ist mir aber sehr wichtig. Ich bin überzeugt, dass die Menschen spüren, dass ich es damit ernst meine. Dieses gemeinsame Miteinander sollte die Basis für eine realistische Chance sein, die Wahl zu gewinnen. Antwort auf Ihre Frage: Ja, die Chance ist da, der Wahlausgang wird aber definitiv sehr knapp werden. Ich hoffe deshalb, dass sich viele Wählerinnen und Wähler an der Wahl beteiligen.

Schmidt: Liegen Ihre Chancen darin, dass der amtierende Landrat in Bezug auf die Vergabe des Standortmarketings immer wieder für Negativ-Schlagzeilen sorgt?
Matiaske: Das Thema „Standortmarketing“ zeigt, dass nicht einer alleine seine Vorstellungen „durchboxen“ kann. Dies ist ein veralteter Politikstil, den die Menschen nicht mehr wollen und auch nicht mehr akzeptieren. Kommunalpolitik wird nur dann erfolgreich sein, wenn alle dahinterstehen. Viele Protagonisten im Odenwaldkreis haben mit dem vorliegenden Konzept große Probleme, dies wissen wir alle. Ein Landrat muss aber vermitteln und ausgleichen können.
Gleiches gilt aber auch für viele weitere Themen, die angepackt werden müssen: Wir haben kürzlich erfahren, dass das Kreiskrankenhaus in finanziellen Schwierigkeiten ist, ebenso das Odenwälder Breitbandnetz. Der demographische Wandel stellt uns vor besondere Herausforderungen. Eine Weiterentwicklung des ehemaligen Munitionslagers Hainhaus, das im Besitz der Kreistochter OREG ist, hat beispielsweise in den letzten sechs Jahren nicht stattgefunden. Der ehemalige Landrat Horst Schnur hatte dort die Vision eines „Parks für grüne Technologien“ entwickelt. Eine solche Entwicklung kann aber nur gelingen, wenn sich ein Landrat persönlich um dieses Thema kümmert. Ich stehe mit meiner Kandidatur für einen Neuanfang. Ich stehe dafür, dass der politische Streit den Odenwaldkreis nicht weiter lähmt, sondern genau diese Themen mit ganzer Kraft angepackt werden.

Schmidt: „Ich trau’s uns zu“ – warum dieser Slogan?
Matiaske: Die CDU-Landtagsabgeordnete Judith Lannert hatte auf ihrer Facebook-Seite gepostet: „Warum traut er’s UNS zu? Schafft er es nicht alleine?“. Genau dieser Satz, auch wenn er natürlich aus politischen Gründen gegen mich gerichtet war, drückt aber voll und ganz mein Politikverständnis aus: nicht ein Einzelner alleine hat die besten Ideen, sondern wenn die Talente, Kräfte und Ideen vieler Menschen zusammenwirken, dann entsteht etwas Gutes. Ich stehe mit meiner Kandidatur deshalb dafür, dass wir es wieder schaffen, alle gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Damit bringen wir den Odenwald voran. Dieses gemeinsame Miteinander traue ich uns zu!

Schmidt: Sie wollen eine lebenswerte Gegenwart gestalten und Visionen für den Kreis umsetzen. Was genau meinen Sie damit?
Matiaske: Fragen Sie einmal junge Menschen, was die Region zu bieten hat. Aber auch immer mehr ältere Odenwälder machen sich große Sorgen, weil vieles Vertraute verschwindet. Ich mache dies an einem Beispiel deutlich, das für viele unserer Zentren und Ortsteile steht: In Wald-Amorbach gab es vor einigen Jahren noch drei Gaststätten. Nach und nach haben diese geschlossen. Gemeinsam mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern sowie einer EU-Förderung aus dem LEADER-Programm haben wir es geschafft, ein Fachwerkhaus im Ortszentrum zu einer Begegnungsstätte umzubauen, die heute neben einem ehrenamtlich betriebenen Gasthaus ein regelmäßiges Programm für alle Generationen bietet, von den Kleinkindern bis zu den Senioren. Solche Aktivitäten brauchen persönliche Unterstützung durch einen Amtsinhaber. Dazu muss ich aber auch die Probleme vor Ort kennen. Ein gutes Beispiel hierfür ist das große persönliche Engagement von Horst Schnur, als es damals galt, für die leer stehende Ernst-Ludwig-Klinik in Sandbach einen Betreiber zu finden. Dabei darf man sich auch nicht scheuen, zunächst aussichtslose Themen anzugehen. Ich persönlich habe ein Leitmotiv, das lautet: Ich frage nicht, ob es geht, ich frage wie es geht.

Schmidt: Im Jahr 2013 wurden Sie mit einer überwältigenden Mehrheit zum Bürgermeister von Breuberg wiedergewählt. Einen solchen Vertrauensbeweis erhält ein Bürgermeister nur, wenn seine Verwaltung funktioniert. Wie handhaben Sie das Miteinander bei Ihnen in der Verwaltung?
Matiaske: Soziale Kompetenzen sind für mich das A und O einer modernen Führungskraft. Nachdem ich Bürgermeister wurde, habe ich deshalb eine Coaching- und eine Mediationsausbildung absolviert. Dies, zusammen mit meinem fachlichen Hintergrund, ich habe Verwaltungsfachangestellter gelernt, bin Dipl.-Verwaltungswirt (FH) und habe an der Universität Kassel meinen Master in „Öffentlichem Management“ gemacht, ist eine gute Basis für einen künftigen Landrat. Als Bürgermeister ist es mir wichtig, Menschen zu befähigen, ihr Potenzial zu entfalten. Vertrauen wird nur aufgebaut, wenn auch im gegenseitigen Miteinander konstruktive Kritik möglich ist. Wenn ein Fehler passiert – und Fehler passieren – dann überlegen wir gemeinsam, wie wir das in Zukunft besser machen können. Vor allen Dingen muss ein Chef dann aber zu seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stehen und sie nicht öffentlich für diese Fehler verantwortlich machen. Zu diesem Miteinander zählt auch der vertrauensvolle Umgang mit dem Personalrat. Unser Personalratsvorsitzender in Breuberg weiß, dass er bei mir kein Blatt vor den Mund nehmen muss. Ganz im Gegenteil, ich erwarte und begrüße diese offene Art. Genau dieser Umgang bringt uns weiter.

Schmidt: Warum sollten die Bürgerinnen und Bürger des Odenwaldes Sie zu ihrem neuen Landrat wählen?
Matiaske: Ich stehe für einen Neuanfang in der Kreispolitik und mein Blick ist nach vorne gerichtet. Mit meinem beruflichen, persönlichen und politischen Hintergrund stehe ich auch für eine neue Politikergeneration. Die Wählerinnen und Wähler haben somit am 15. März eine echte Wahlmöglichkeit zwischen zwei sehr unterschiedlichen Kandidaten.

Schmidt: Vielen Dank für das Gespräch.

SPD-Fraktion wandert zur Buchwaldhütte

Nach fast zwei Legislaturperioden gemeinsamer ehrenamtlicher Arbeit gönnt sich die SPD-Fraktion eine kurze Auszeit und wandert unter Führung von Edmund Bachmann zur Buchwaldhütte.

Eine Wanderung durch die Natur ist unter der Führung unseres ehemaligen Försters Edmund Bachmann ein ganz besonderes Erlebnis. Die Zeit verfliegt geradezu, wenn er interessante Einzelheiten zu Fauna und Flora, zu Land und Leuten mitteilt und mit feinsinnigem Humor Anekdoten erzählt. Die Mitglieder der SPD-Fraktion empfanden das jedenfalls so, als sie nach einer mehr als zweistündigen Wanderung durch Feld und Flur die idyllisch im Wald gelegene Buchwaldhütte erreichten. Dort hingen bereits Kessel über einer wärmenden Feuerstelle, in denen verschiedene Würstchen und Getränke erhitzt worden waren.

Nach einem kurzweiligen Aufenthalt und bei einsetzendem Schneefall führte Förster Bachmann die sozialdemokratische Wandergruppe in einem Bogen über die Hügelkuppe bei Nonrod schließlich zurück zum Gasthaus „Die Linde“ in Fränkisch-Crumbach, das bei Einbruch der Dunkelheit erreicht wurde. Zusammen mit Freunden ließ die SPD-Fraktion die Winterwanderung dort bei guter Stimmung ausklingen.

Das Bild zeigt einen Teil der SPD-Fraktion zusammen mit Förster Bachmann (3. v.l.) vor der Feuerstelle an der Buchwaldhütte.